Der Lawinenabgang ereignete sich im Schweizer Kanton Wallis Foto: Kantonspolizei Wallis/Keystone

Im Schweizer Kanton Wallis sind laut Polizei bei einem Lawinenabgang vier Menschen von den Schneemassen mitgerissen worden. Ein Mann hat das Unglück in der Gipfelregion des Clochers d’Arpettes nicht überlebt.

Genf - Bei einem Lawinenabgang im Schweizer Kanton Wallis sind vier Menschen von den Schneemassen mitgerissen worden. Ein Schweizer Tourenskigänger kam unter einer eineinhalb Meter dicken Schneedecke ums Leben, berichtete die Polizei am Sonntag.

Zwei Kollegen wurden nicht verletzt und konnten einen dritten Menschen aus dem Schnee befreien. Er sei verletzt worden und mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen worden.

Das Unglück ereignete sich in der Gipfelregion des Clochers d’Arpettes rund 60 Kilometer südöstlich des Genfersees. Die Lawine dürfte sich auf etwa 2800 Metern Höhe gelöst haben. Die Tourenskigänger wurden auf etwa 2430 Metern mitgerissen.

Weiterer Lawinenunfall in Österreich

Auch in Österreich kam es am Samstag zu einem Lawinenunfall. Ein 64-jähriger Wanderer aus Wien wurde tödlich verletzt. Seine Begleiterin wurde verletzt geborgen. Die Lawine löste sich in der Region Rax bei Reichenau rund 100 Kilometer südwestlich von Wien auf etwa 1380 Metern Höhe.

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