Der Apache in der Luft über Stuttgart. Foto: @manu_gar_planes/Manuel Garthoff

In den vergangen Tagen flog ein Apache-Kampfhubschrauber der US-Armee über dem Stuttgart Flughafen.

Aufmerksamen Beobachtern und Flugfans dürfte er in der vergangenen Woche möglicherweise aufgefallen sein: der AH-64-Apache-Kampfhubschrauber der US-Armee. Der Helikopter hob zuletzt mehrfach vom Stuttgarter Army Airfield ab und landete dort auch wieder. Unter anderem fotografierte Plane-Spotter Manuel Garthoff den auffälligen Helikopter.

 

Die US-Army ließ eine Anfrage unserer Zeitung zu den Flügen, ob es sich möglicherweise „nur“ um Trainings gehandelt hat, unbeantwortet. Details zu Einsätzen und Luftbewegungen ihrer Maschinen oder Zielen gibt sie in der Regel ohnehin nicht bekannt.

Gut zu erkennen: Zwei Piloten sitzen gemeinsam im Cockpit. Foto: @manu_gar_planes/Manuel Garthoff

Deutschland besitzt keine Apache-Hubschrauber

Bei dem Helikopter handelt es ich um den am häufigsten eingesetzten und am weitesten verbreiteten Kampfhubschrauber der westlichen Welt. Laut dem Luftfahrtportal AeroTime sind weltweit aktuell 1225 Apache-Hubschrauber im Einsatz. Die meisten (824) davon befinden sich im Besitz der USA. Deutschland hat keine Apache-Hubschrauber. Den Apache gibt es in fünf verschiedenen Varianten, hergestellt wird er vom Flugzeugbauer Boeing.

Der Apache-Hubschrauber kam in der Vergangenheit bei zahlreichen Konflikten und Kriegen wie etwa in Libyen, Afghanistan, Irak und Kosovo zum Einsatz. Er verfügt über leistungsstarke Raketen, mit denen sich sogar Panzer zerstören lassen. Mithilfe von Sensoren und Kameras kann der Hubschrauber Ziele aufspüren und Informationen aufzeichnen.