Mitglieder einer Projektgruppe enthüllen ein Plakat gegen Hetze in der Klett-Passage. Es sind von links: Alexander Straub, Projektbotschafter und Volker Schebesta (CDU), Staatssekretär im Kultusministerium. Foto: dpa/Tom Weller

Landesweit wurden Plakate und Videoleinwände verteilt. Die Kampagne richtet sich gegen Falschmeldungen und Hass im Netz. Besonders eine Zielgruppe soll mit Sprüchen wie „O.K. Und jetzt nochmal mit Hirn“ oder „Genug gehated. Chill mal“ angesprochen werden.

Stuttgart - Auf den Plakaten und Videoleinwänden stehen Sprüche wie „O.K. Und jetzt nochmal mit Hirn“ oder „Genug gehated. Chill mal“: Staatssekretär Volker Schebesta hat in Stuttgart eine landesweite Aktion gegen Hassrede und Falschmeldungen im Internet eröffnet. Beim Enthüllen einer digitalen Leinwand am Hauptbahnhof am Donnerstag sagte Schebesta, die Kampagne solle „Kinder und Jugendliche aktivieren, für ein gutes gesellschaftliches Miteinander durch respektvollen Umgang im Netz einzutreten“.

Die Plakate und Videoleinwände sind ab sofort an 31 Bahnhöfen in ganz Baden-Württemberg zu sehen. Die Aktion ist Teil der gemeinsamen Kampagne „Bitte was?! Kontern gegen Fake und Hass“ von Staatsministerium, Kultusministerium und Landesmedienzentrum. Sie umfasst neben den Plakaten laut einem Sprecher des Kultusministeriums auch einen Schüler-Wettbewerb, Unterrichtsmaterialien zum Thema „Fake und Hass im Netz“ für Lehrer sowie verschiedene Workshops und Bühnenshows.

Unterstützt wird die Kampagne von im Netz bekannten Persönlichkeiten wie etwa dem Magier Alexander Straub. In einem Video auf Youtube fordert er Jugendliche auf, Nachrichten im Netz grundsätzlich zu hinterfragen: „Im Internet kann ausnahmslos alles gefaked sein, und es gibt immer irgendwo jemanden, der verdammt gut darin ist. Deshalb muss man gerade im Internet super aufpassen, weil dort auch schnell etwas geteilt wird, ohne groß darüber nachzudenken“, so Straub.

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