Kamala Harris, die Vizekandidatin der Demokraten. Foto: AP/Sait Serkan Gurbuz

Die Demokraten gehen mit Kamala Harris als Vizekandidatin in den Kampf ums Weiße Haus – und sehen dabei ziemlich schick aus.

Stuttgart - Ja, das Aussehen von Politikern ist wichtig und hat laut wissenschaftlichen Studien einen immens großen Einfluss auf Wahlentscheidungen. Wer als attraktiv gilt, hat bessere Chancen bei der Stimmabgabe. Und wenn der demokratische Herausforderer Joe Biden im November die Wahl gegen den US-Präsidenten Donald Trump gewinnen will, muss er alle Faktoren der Chancenoptimierung berücksichtigen. Da geht es längst nicht nur um politische Kompetenz.

Modische Bodenständigkeit

Mit der Senatorin Kamala Harris kürt Joe Biden nun eine Vizepräsidentenkandidatin, die unter anderem zwei Vorzüge hat: ihre Hautfarbe sowie ihre Stilsicherheit. Harris ist die erste nicht-weiße Frau, die für dieses Amt nominiert ist. Und die 55-jährige Kalifornierin weiß, was ihr steht und niemand vor den Kopf stößt. Sie will bloß nicht wie ein Modepüppchen wirken. Anders als viele amerikanische Politikerinnen präferiert sie eher einen dezenten Auftritt in dunkelfarbenen Hosenanzügen. Papagaienfarbenes Powerdressing à la Hillary Clinton ist nicht ihr Ding, ebenso wenig die Vorliebe für High Heels (das Markenzeichen der Parteikollegin Nancy Pelosi). Wenn sich Harris schon eine Marotte erlaubt, dann ist es das Tragen von Sneakers zu Anzughosen. Die Schuhe sind gewöhnlich von der amerikanischen Traditionsmarke Converse, oft sind es die klassischen Chucks, also die meistverkauften Sportschuhe der Welt. So viel modische Bodenständigkeit wird in den kommenden Wochen nicht schaden.

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