VfB-Fans mit der „heißen“ Pyrotechnik beim Relegationsspiel in Berlin. Foto: picture alliance/dpa

Kalte Pyrotechnik gilt als ungefährliche Variante der „normalen“ bengalischen Feuer. Doch Bundesligist Werder Bremen hat sich nach einem Test gegen eine Freigabe im Stadion ausgesprochen.

Bremen - Bremens Innensenator Ulrich Mäurer und Fußball-Bundesligist Werder Bremen haben sich nach einer eigens durchgeführten Testreihe gegen eine Freigabe der sogenannten „Kalten Pyrotechnik“ in Fußballstadien ausgesprochen. Diese in Dänemark entwickelte Technik wird in Fankreisen als Alternative zu den in Stadien verbotenen Bengalos diskutiert.

Eine Versuchsreihe der Feuerwehr Bremen habe nach Angaben des SV Werder jedoch ergeben, „dass auch von der sogenannten „Kalten Pyrotechnik“ Gefahren ausgehen“. So soll auch diese Flamme „zum raschen Entzünden von Kleidung und Haaren“ sowie zu einer Freisetzung giftiger Gase führen können, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung des Vereins. Hier geht es zu der Pressemitteilung.

Werder hatte die Bremer Innenbehörde um eine Stellungnahme und eine Testreihe zu diesem Thema gebeten. „Wir wollen die Diskussion an dieser Stelle aber nicht beenden und möchten unter anderem den dänischen Konstrukteur dieser Fackeln, Tommy Cordsen, nach Bremen einladen“, sagte Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald.

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