Die Nibs - Teile zerkleinerter Kakaobohnen - sind die Basis für Schokolade. Foto: dpa

In der Schweizer Stadt Olten hat es Kakao geschneit: Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli bestätigte am Dienstag, dass es an der Kühllüftung in einer Anlage für geröstete Kakao-Nibs einen kleineren Defekt gegeben habe.

Berlin - Auf die Schweizer Stadt Olten ist Kakaopulver niedergeschneit. Der Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli bestätigte am Dienstag, dass es an der Kühllüftung in einer Anlage für geröstete Kakao-Nibs einen kleineren Defekt gegeben habe. Die Nibs - Teile zerkleinerter Kakaobohnen - sind die Basis für Schokolade. Starke Winde trugen am Freitagmorgen dazu bei, dass das Pulver sich im Umfeld der Fabrik in der Stadt zwischen Zürich und Basel verteilte und eine feine Kakaoschicht hinterließ.

Das Unternehmen teilte mit, dass ein Auto leicht bedeckt gewesen sei und es angeboten habe, eine erforderliche Reinigung zu bezahlen. Dieses Angebot sei bislang nicht angenommen worden.

Die Produktion in der Fabrik konnte wie gewohnt fortgesetzt werden. Das Kakaopulver sei für Mensch und Umwelt völlig unschädlich, beteuerte das Unternehmen. Die Belüftungsanlage sei inzwischen repariert worden.

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