Mit Spezialmaschinen werden die Feldwege auf der Wangener Höhe freigeschnitten. Foto: Mathias Kuhn

Landwirte und Wengerter beschweren sich immer wieder über Feldwege, auf denen hereinhängende Äste und Zweige die Durchfahrt versperren. Die Stadt droht Grundstückseigentümern mit Zwangsrückschnitt.

Wangen - Die Regenfälle tun der Natur gut. Büsche, Bäume und Pflanzen sprießen. Allerdings: Oftmals hängen Äste oder Zweige in die Feldwege und ausufernde Büsche ragen in die Fahrbahn oder auf die Wege. „Landwirte, Wengerter aber auch die Feuerwehrmänner beschweren sich immer wieder, dass sie die Hauptwirtschaftswege mit ihren großen landwirtschaftlichen Maschinen oder den Einsatzfahrzeugen nicht befahren können oder dass, wenn sie sich durchzwängen, ihre Fahrzeuge beschädigt werden“, berichtet Alma Osmanagic vom Tiefbauamt. Deswegen hat das Tiefbauamt in Zusammenarbeit mit dem Garten-, Forst- und Friedhofsamt im vergangenen Jahr erstmals die Hauptwirtschaftswege auf der Wangener Höhe, in den Weinbergen und in den Gartengebieten in den Neckarvororten durch eine Spezialfirma freischneiden lassen. Von den Landwirten und den meisten Grundstücksbesitzern erntet die Stadtverwaltung dafür Lob. Einige Gartenbesitzer ärgerten sich allerdings über den aus ihrer Sicht „unnötigen Kahlschlag“.