Ein Mitarbeiter von Kärcher reinigt das Kaiser-Wilhelm-Denkmal.Foto:Kärcher Foto:  

In schwindelnder Höhe befreien Spezialisten von Kärcher zurzeit das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Nordrhein-Westfalen von jahrzehntealtem Schmutz. Doch das ist bei weitem nicht die einzige spektakuläre Aktion im Programm des Winnender Unternehmens. Weitere sind in unserer Bildergalerie zu sehen.

Winnenden/Porta Westfalica - Vor mehr als 120 Jahren wurde das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica gebaut. Mit seinen 88 Metern Höhe ist es bis heute das zweitgrößte Monument in Deutschland und ein Wahrzeichen der Region Ostwestfalen. Nach einem Umbau im Jahr 2018, bei dem eine zerstörte Terrasse zu einem Besucherzentrum umgestaltet wurde, besichtigten bereits mehr als 300 000 Gäste das Denkmal in Nordrhein-Westfalen. Wie bei historischen Bauwerken üblich, macht sich seine lange Geschichte allerdings auch äußerlich immer stärker bemerkbar.

Fünfwöchige Reinigungsaktion

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft, der das Denkmal gehört, gemeinsam mit der Winnender Firma Kärcher am 24. September eine fünfwöchige Reinigungsaktion gestartet, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Demnach sollen einerseits alle organischen Verschmutzungen entfernt werden, andererseits dürfen durch die Arbeiten keine Schäden entstehen, weshalb die eingesetzten Industriekletterer und Spezialisten mit besonderer Vorsicht zu Werke gehen müssen. „Mit unseren Reinigungstechniken beseitigen wir die Verschmutzungen so schonend wie möglich“, wird Thorsten Möwes, der als Angestellter der Firma Kärcher vor Ort für die Arbeiten verantwortlich ist, in der Mitteilung zitiert.

Dieses Projekt ist nicht das erste seiner Art für die Verantwortlichen. Seit dem Start ihres Kultursponsoringprogrammes hat die Firma Kärcher bereits mehr als 140 Denkmäler gereinigt. Darunter sind durchaus bekannte Bauwerke wie das Brandenburger Tor, die Christusstatue in Rio de Janeiro, die Präsidentenköpfe am Mount Rushmore und die Kolonnaden am Petersplatz in Rom.

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