Birgit Pfeiffer als Elsbeth Gscheidle mit Kittelschürze in ihrem Element. Foto: Werner Kuhnle

Die Fellbacherin Birgit Pfeiffer als Elsbeth Gscheidle erstmals gemeinsam mit der Fränkin Ines Procter im Stück „Verputzt“ auf der Bühne.

Viele Menschen kennen sie „ausm Fernsäh“, durch die zahlreichen Auftritte insbesondere fürs Dritte des Südwestrundfunks etwa in der „Comedy Scheune“. Seit bald zweieinhalb Jahrzehnten sorgt Birgit Pfeiffer aus Fellbach (Rems-Murr-Kreis) via Mattscheibe auch in den Wohnzimmern für Lachmuskelkater.

 

Und doch: Nichts geht über das Live-Erlebnis mit der schwäbischen Kabarettistin, die oft als Duo zusammen mit Marcus Neuweiler als Ehepaar Alois & Elsbeth Gscheidle für Schenkelklopfer sorgt. Jetzt ist die Frau aus dem Fellbacher Stadtteil Schmiden mal wieder auf einer heimatlichen Bühne zu erleben – im Haus der Rosen, wo sie schon öfter begeistern konnte.

Trommlerpreis für Birgit Pfeiffer

Allerdings: Partner ist dieses Mal nicht Kumpel Neuweiler, sondern eine neue Frau an ihrer Seite: Es handelt sich um Ines Procter. Ebenfalls eine Kabarettistin, die Birgit Pfeiffer im vergangenen Jahr in Phillipsburg kennengelernt hat.

Dort, in der Stadt am Rhein, wurde Pfeiffer mit dem begehrten Trommlerpreis der Karnevalsgesellschaft Narhalla 1874 ausgezeichnet. Den Preis habe sich die „schwäbische Granate“, die oft als freche Klofrau zu sehen ist, redlich verdient, hieß es bei der glanzvollen Prunksitzung.

Die Laudatio hielt die Preisträgerin aus dem Jahr davor – nämlich Ines Procter, die selbst als „närrische Putzfraa“ ähnlich wie Birgit Pfeiffer darstellerisch gern im Reinigungsgewerbe agiert. Das damalige Zufallstreffen hat allerdings Folgen: Denn in Fellbach heißt das Programm: „Elsbeth Gscheidle onderwägs mit Ines Procter“. Passender Titel des Abends: „Verputzt.“ Mal sehen, wer von den beiden das Wienern und Wischen besser beherrscht.

Es gilt das Motto: „I don’t kehr“

Es ist ein Duell, oder besser: ein Duett wohl auf Augenhöhe zwischen der fränkischen Plaudertasche Procter, die ihr Programm schon mal „I don’t kehr“ nennt, und Birgit Pfeiffer, der „schwäbischen Schwertgosch“. So wird Birgit Pfeiffer jedenfalls in nahezu jedem Zeitungsartikel bezeichnet, obwohl ihr das selbst als Dauerzuschreibung gar nicht so sehr passt.

Der erste Abend im Haus der Rosen ist längst ausverkauft. Deshalb gibt es tags darauf eine Zusatzvorstellung – am Montag, 23. März, um 19 Uhr. Karten zu 28 Euro gibt’s im Haus der Rosen, im i-Punkt im Fellbacher Rathaus und bei Schuh Bürkle in Schmiden. Unsere Empfehlung: Wer an diesem schwäbisch-fränkischen Vergnügen teilhaben möchte, sollte nicht zu lange überlegen.