Noah Saavedra (l-r) (Paul Seligmann), Alicia von Rittberg als Lotte Brendel und Jörg Hartman (Walter Gropius) am Set des Films "Lotte am Bauhaus". Foto: Sebastian Willnow Foto: dpa

In diesem Jahr wird das Bauhaus gefeiert. Die ARD zeigt den Film «Lotte am Bauhaus».

Hamburg (dpa) – Die Schauspielerin Alicia von Rittberg (25) hat bei den Dreharbeiten für den Film "Lotte am Bauhaus" (ARD) ihr Herz für den nüchternen Stil der klassischen Moderne entdeckt.

"Als ich kürzlich umgezogen bin, habe ich gemerkt, wie sehr meine Beschäftigung mit dem Bauhaus mich geprägt hat", erzählte die in London lebende Schauspielerin der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. "Ich wollte mich am liebsten ganz in diesen schlichten und funktionalen Formen einrichten."

Unter der Regie des "Tatort"-Machers Gregor Schnitzler spielt von Rittberg ("Herz aus Stahl", "Charité") eine junge Frau, die sich gegen viel Widerstand eine Ausbildung als Architektin am 1919 von Walter Gropius gegründeten Staatlichen Bauhaus in Weimar erkämpft. Gedreht wurde die Produktion der Ufa Fiction in Zusammenarbeit mit MDR, SWR und der ARD-Tochter Degeto an den Originalschauplätzen in Weimar und Dessau. Im Ersten läuft der Film am Mittwoch (13. Februar, 20.15 Uhr) als Teil eines Bauhaus-Themenabends.

Anlass ist der 100. Geburtstag der einst ultra-progressiven Bildungsstätte, die Architektur, Kunst und Design weltweit bis heute beeinflusst. In dem Film stellt Jörg Hartmann ("Weissensee") den Bauhaus-Gründer Gropius dar, der es trotz allen Avantgarde-Denkens den Frauen in seiner Schule nicht immer leicht gemacht haben soll.

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