Die A-Jugendhandballer der JANO Filder verlieren das Viertelfinal-Hinspiel um die deutsche Meisterschaft beim SC Magdeburg mit 31:45 und stehen im Rückspiel unter Zugzwang.
Auf eine lange Rückfahrt aus Magdeburg hatten sich die A-Jugend-Handballer der JANO Filder schon eingestellt – es sollte aber eigentlich eine freudigere werden. Die Filderfalken unterlagen im Viertelfinal-Hinspiel um die deutsche Meisterschaft beim SC Magdeburg klar mit 31:45 (13:23) und müssen nun im Rückspiel alles in die Waagschale werfen.
Filderfalken verlieren früh den Faden
In Magdeburg gelang es dem JANO-Team nicht, die notwendige Leistung auf die Platte zu bringen, um sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel zu verschaffen. Bemerkbar machte sich dabei vor allem der personelle Aderlass, den die JANO verkraften musste: Neben Nick Scherbaum, Keeper Oliver Schwartz, Max Heydecke und Marko Hettler, die ohnehin fehlten, fiel kurzfristig auch Niklas Gatzweiler aus. JANO-Coach Magnus Gründig schätzte die Hinspiel-Niederlage nüchtern ein: „Wir haben es irgendwann verpasst, wieder in die Spur zu finden – und uns hat das Matchglück gefehlt. Aber man muss auch anerkennen, dass die Magdeburger es gut gemacht haben und besser waren.“
Zunächst eine Partie auf Augenhöhe
Die Partie begann zunächst ausgeglichen – und nach zwei Minuten lag die JANO durch das Tor von Laurin Huss sogar mit 2:1 in Führung. Doch im Anschluss übernahmen die Magdeburger das Kommando: Über die Zwischenstände von 6:3 (7. Minute) und 14:8 (17.) gerieten die Filderfalken Schritt für Schritt ins Hintertreffen. „Wir sind zwar auf Augenhöhe gestartet, haben uns dann aber schwergetan, in die Zweikämpfe zu finden. Und vorne verloren wir unseren Plan“, erklärte Gründig. Die Magdeburger spielten sich nun in einen Rausch und erzielten gegen die wenig griffige JANO-Abwehr zu einfache Tore. Hinzu kamen technische Fehler und vergebene Wurfchancen, sodass der Rückstand in der 23. Minute auf zehn Treffer anwuchs (10:20).
Etwas Hoffnung für die 60 mitgereisten JANO-Fans keimte beim 3:0-Lauf ab der 25. Minute auf – doch die rote Karte gegen Huss drei Minuten später beendete diese Phase abrupt. So schien die Partie zur Pause beim 13:23-Rückstand früh entschieden. Mit Blick auf das Rückspiel setzten die JANO-Spieler anschließend mit einer defensiveren Abwehrformation noch einmal alles daran, das Ergebnis erträglicher zu gestalten. Und obwohl die Filderfalken in Hälfte zwei positive Ansätze zeigten, hatten sie den Magdeburgern insgesamt zu wenig entgegenzusetzen.
Die Aufgabe im Rückspiel „wird nicht leicht“
Am Ende stand eine deutliche Hypothek von 14 Toren für das Rückspiel am kommenden Samstag (16 Uhr) in der Nellinger Sporthalle 1. „Allen ist bewusst, dass die Aufgabe nicht leicht wird. Wir wollen gewinnen und dann schauen wir, was noch möglich ist“, betonte Gründig.
JANO Filder: Hösl, Elger; Sprößig (9/4), Huss (5), Balbuchta (2), Böhm (4), Hoppe, Nusser (6), Neumaier (1), Zemmel (2), Ruhmund, Hofer (2), Gatzweiler, Klein.