Der Protest scheint Früchte zu tragen. Foto: Hans-Peter Mangold (z)

Den Stadträten wurde jüngst im Ausschuss für Umwelt und Technik eine Vorlage in nichtöffentlicher Sitzung präsentiert. Am 25. April soll sie im Bezirksbeirat thematisiert werden.

Stuttgart-Zuffenhausen - Die Stadtverwaltung um Baubürgermeister Peter Pätzold hat in der vergangenen Woche den Stadträten im Ausschuss für Umwelt und Technik (UTA) in nichtöffentlicher Sitzung eine Vorlage präsentiert, die sich mit der Zukunft der Jugendfarm auf der Schlotwiese beschäftigt. Es handelt sich um den Aufstellungsbeschluss eines neuen Bebauungsplans. Die Vorlage soll in der nächsten Bezirksbeiratssitzung am 25. April öffentlich vorgestellt und schließlich am 2. Mai vom UTA abgesegnet werden.

Ein neuer Bebauungsplan für die Jugendfarm ist notwendig, weil der Farmverein aufgrund des geltenden Planrechts derzeit das in die Jahre gekommene Hauptgebäude nicht durch einen Neubau ersetzen darf (wir berichteten). „Im rechtskräftigen Bebauungsplan Schlotwiese ist für das Baugrundstück eine ,private Grünfläche – Kinder- und Jugendspielplatz‘ festgesetzt“, heißt es in der Vorlage. Aktuell sei die Jugendfarm „zum Teil widerruflich und zum Teil ungenehmigt untergebracht“. Das soll sich ändern. Vorab zu prüfen seien allerdings noch die Einflüsse des Bauvorhabens auf das Landschaftsschutzgebiet. Gutachten sollen erstellt werden.

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