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"Ich weiß, wie einen das Südderby emotional hochpuschen kann", sagt der 44-jährige Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann vor der Pokalhit gegen den VfB Stuttgart.

Stuttgart - VfB gegen Bayern, das ist Adrenalin pur. Jürgen Klinsmann hat von 1984 bis 1989 für die Roten gespielt und von 1995 bis 1997 für die Münchner, die er seit Saisonbeginn trainiert. "Ich weiß, wie einen das Südderby emotional hochpuschen kann", sagt der 44-Jährige. Klinsmann über...

...das 2:2 im Dezember

"Beim 2:2 im Dezember war die wichtigste Erkenntnis, dass wir bis zur letzten Sekunde aufpassen müssen, wirklich bis zur allerletzten", sagt Klinsmann und erinnert sich daran, wie Sami Khedira den 2:2-Endstand für den VfB markierte, "wir haben uns in den letzten zehn Spielminuten zu weit nach hinten fallen lassen und dadurch den VfB unnötig zu Kontern eingeladen."

...die Stimmung beim Südderby

Auf die Stimmung beim Südderby freut er sich. "Es wird wieder ein Spiel mit unglaublich vielen Emotionen geben. Ich habe ja selbst für den VfB gespielt und weiß, welch große Bedeutung diese Spiele für jeden Schwaben haben. Deshalb weiß ich auch, wie einen der Südgipfel emotional hochpuschen kann."

... das Interesse an Mario Gomez

Dass der FC Bayern immer mal wieder Interesse an Mario Gomez bekundet hat, daran haben sich die Roten gewöhnt. Klinsmann jedenfalls hält sich bei der Bewertung dieses Themas zurück. "Als deutscher Nationalspieler ist Mario Gomez natürlich immer interessant. Aber wir tanzen sportlich auf drei Hochzeiten, vorausgesetzt, wir gewinnen heute. Das Sportliche hat jetzt erst mal Priorität. Und was im Sommer ist, sehen wir dann mal", erklärt der ehemalige VfB-Profi.

Was Klinsmann noch zum VfB, zur "Flucht" von Lukas Podolski und zu Hoffenheim gesagt hat lesen in den Stuttgarter Nachrichten vom 27. Januar.

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