Armin Schwarzkopf (links) und Christian Klemmer sind die neuen Leiter des Johannes-Kepler-Gymnasiums. Foto: Annina Baur

Alles neu macht das kommende Schuljahr am Johannes-Kepler-Gymnasium. Der neue Leiter Christian Klemmer und sein Stellvertreter Armin Schwarzkopf sind ins renovierte Rektorat eingezogen und freuen sich auf bekannte Gesichter und neue Herausforderungen.

Bad Cannstatt - Sechs Wochen Ferien? Von wegen! Für Christian Klemmer und Armin Schwarzkopf hat das neue Schuljahr längst begonnen. Im Kopf und in ihren neuen Büros im Johannes-Kepler-Gymnasium (JKG). Der neue Schulleiter Klemmer und sein Stellvertreter haben bereits in der vorletzten Ferienwoche die Personalplanung abgeschlossen und in den vergangenen Tagen den Stundenplan erstellt und die neuen Kollegen begrüßt. Neben dem neuen Führungsduo treten am Montag nämlich auch zwölf Lehrkräfte ihren Dienst an dem Gymnasium an der Daimlerstraße an.

Engagiertes Kollegium und historische Altstadt

„Auf das Wiedersehen mit den Kollegen und den Schülern freue ich mich nach den Sommerferien immer besonders“, sagt Klemmer. Er wird viele bekannte Gesichter treffen; seit 15 Jahren unterrichtet Klemmer bereits Mathe, katholische Religion, Psychologie und Naturwissenschaft und Technik am Johannes-Kepler-Gymnasium. Als Oberstufenberater, Ausbildungslehrer und Praktikantenbetreuer hat sich Klemmer immer mehr mit der Schule identifiziert, an der er vor allem die bunte Schülerschaft aus 21 Nationen, das engagierte Kollegium und die Lage mitten in Bad Cannstatt schätzt: „Ich lebe selbst in Bad Cannstatt und mag die überschaubare, kleinstädtische Struktur und die funktionierende Nachbarschaft.“

Das Kollegium hat auch Schwarzkopf nach Bad Cannstatt gezogen, der zuvor neun Jahre lang am Dillmann-Gymnasium im Stuttgarter Westen Mathe und Sport unterrichtet hat. „Ich habe das JKG über Kollegen kennengelernt und weiß, dass die Atmosphäre stimmt.“ Als sich dann noch mit der Stelle des stellvertretenden Schulleiters die Gelegenheit ergeben habe, tiefere Einblicke in die Strukturen und den schulischen Entwicklungsbereich zu bekommen und Einfluss darauf zu nehmen, habe er keine Minute gezögert und sich beworben: „Das Gesamtpaket stimmt“, sagt Schwarzkopf. Dazu zählt für ihn auch Bad Cannstatt. Obwohl er den Stadtbezirk noch kaum kennt, gefällt dem Plieninger vor allem die historische Altstadt. Da für ihn Umgebung, Schule, Kollegen, Schüler und Funktion neu sind, freut er sich vor allem auf die dritte oder vierte Schulwoche, „wenn die Schule erst mal läuft“, wie er schmunzelnd verrät.

Sympathie und Leidenschaft für Fußball verbinden

Das erste Jahr ist für die beiden neuen Schulleiter eine Herausforderung: Deutlich weniger Unterricht, aber dafür umso mehr Organisation stehen an. „Für viele Fristen und Termine, die man im Blick haben muss, gibt es keine To-Do-Liste“, so Klemmer. Dennoch freuen er und sein Stellvertreter sich darauf, das JKG im Sinne ihrer Vorgänger weiterzuführen. Das beginne mit den räumlichen Veränderungen wie der anstehenden Renovierung des naturwissenschaftlichen Trakts sowie dem Einsatz für eine Aula und ende mit persönlichen Eigenschaften der ehemaligen Schulleiter: „Rupert Kern und Martin Sauer standen für eine klare Linie und mit Leidenschaft gehaltenen Unterricht.“ Ähnlich wie bei ihren Vorgängern stimmt auch bei Klemmer und Schwarzkopf die Chemie: „Uns verbinden Sympathie, eine ähnliche Arbeitsweise und die Leidenschaft für Fußball“, sagt Klemmer. Nicht zuletzt will er es auch bei seinen neuen Aufgaben mit den chinesischen Dichtern und Denkern halten, mit denen er sich privat und im Unterricht beschäftigt: „Ich will als Mensch und nicht als Bürokrat agieren.“

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