Diese Szenen aus Berlin sorgten für Gesprächsstoff. Foto: imago images/Travel-Stock-Image

Am vergangenen Sonntag waren etwa 1500 Menschen am Landwehrkanal in Berlin und feierten mit Schlauchbooten eine Party. Gesundheitsminister Jens Spahn blickt mit Sorge auf diese Szenen.

Berlin - Angesichts eines Party-Protests mit 400 Schlauchbooten am Pfingstwochenende in Berlin hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Disziplin angemahnt. „Diese Bilder bereiten mir Sorgen“, schrieb der Minister am Mittwoch auf Twitter. „Beim Feiern verbreitet sich das Virus besonders leicht.“ Zwar seien die Infektionszahlen in Deutschland aktuell auf niedrigem Niveau. „Gleichwohl sind wir noch mitten in der Pandemie. Lasst uns das Erreichte sichern und weiterhin im Alltag aufeinander Acht geben“, schrieb Spahn.

Am Sonntag hatten sich unter dem Motto „Für die Kultur - Alle in einem Boot“ etwa 1500 Menschen am und auf dem Landwehrkanal im Stadtteil Kreuzberg versammelt. Nach Angaben der Berliner Clubcommission handelte es sich um eine Initiative von einzelnen Akteuren aus der Clubszene. Ursprünglich sei geplant gewesen, dass Menschen mit Abstand am Ufer sitzen und Musik und Redebeiträgen auf den Booten zuhören. Der Veranstalter hatte die Versammlung nach Polizeiangaben „aufgrund der nicht eingehaltenen Abstände zueinander und von Beschwerden über zu laute Musik“ beendet.

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