Gespräche abseits des großen Tisches. Foto: dpa

Am Freitag haben die Verhandlungen für die Jamaika-Koalition begonnen. Neben den vorgegebenen Themen wie Finanzen, Flüchtlings- und Klimapolitik gab es auch Gespräche am Rand. Cem Özdemir versuchte der Kanzlerin Schwäbisch beizubringen.

Stuttgart - Fünf Stunden lang haben Union, FDP und Grüne am Freitagabend erstmals in großer Runde die Chancen für eine Jamaika-Koalition ausgelotet. Neben den schwierigen Fragen der Koalitionsbildung sprachen die Politiker aber auch über andere Themen. Cem Özdemir zum Beispiel gab an, er habe am Rande der Sondierungsrunde versucht, der Kanzlerin Schwäbisch beizubringen. Für das leibliche Wohl während der Sitzung gab es Karotten-Ingwer-Suppe, Currywurst, kleine Schnitzel, Lachs mit Dillsoße, Nudeln mit mediterranem Gemüse und Rote Grütze.

Die Runde war die erste, an denen Vertreter aller Parteien teilnehmen. In den vergangenen Tagen hatten CDU, CSU, FDP und Grünen bereits in kleineren Runden die Chancen auf die Bildung eines Jamaika-Bündnisses ausgelotet. Für Dienstag ist das nächste Treffen angesetzt. Die Bildung der ersten Jamaika-Koalition auf Bundesebene gilt wegen der zum Teil großen inhaltlichen Differenzen als schwierig. Zugleich ist das Bündnis derzeit die einzige mögliche Option, weil die SPD die Koalition mit der Union nicht fortsetzen und in die Opposition gehen will.

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