An der Unfallstelle wird an die zwei Opfer erinnert. Foto: Lichtgut/Oliver Willikonsky (Archiv)

Der tödliche Unfall mit einem gemieteten Jaguar an der Rosensteinstraße ist zwei Jahre her, das Urteil im Prozess dazu fiel vor knapp eineinhalb Jahren. Nun tut sich was in Sachen Revision des Verfahrens.

Stuttgart - Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat Neuigkeiten für die Verfahrensbeteiligten des 2019 geführten Prozesses zum tödlichen Jaguar-Unfall an der Rosensteinstraße. Dort liegt das Urteil zur Revision beim vierten Senat. Es soll in den kommenden Wochen eine Entscheidung über die Revision fallen. Die Nachricht dürfte eine Erleichterung für die Eltern sein, die auf die Revision große Hoffnung setzen: „Das lange Warten hat sie wirklich belastet“, sagt die Anwältin der Familie der jungen Frau, Michaela Spandau. Auch der Verteidiger des damals 20-jährigen Fahrers, der den tödlichen Unfall verursacht hatte, bezeichnete die Wartezeit gegenüber unserer Zeitung als „ungewöhnlich lang“.

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