Reaktionen zum neuen VfB-Spieler Jacob Bruun Larsen „Haben wir keine A-Jugend mehr?“

Von lkö 

Jacob Bruun Larsen wird den VfB Stuttgart für den Rest der Saison verstärken. Foto: Getty
Jacob Bruun Larsen wird den VfB Stuttgart für den Rest der Saison verstärken. Foto: Getty

Der VfB Stuttgart hat einen weiteren Spieler für die Offensive gewonnen. Jacob Bruun Larsen kommt von Borussia Dortmund auf Leihbasis bis zum Sommer nach Stuttgart. Die VfB-Fans zeigen sich verwundert.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat sich mit einem weiteren Offensiv-Talent verstärkt. Der 19-jährige Däne Jacob Bruun Larsen ist bis zum Sommer an die Schwaben ausgeliehen. Der VfB hat in dieser Transferperiode mit der erneuten Verletzung von Carlos Mané und dem Weggang von Josip Brekalo zwei wichtige Außenbahnspieler verloren. Auch Takuma Asano ist bei anderen Clubs im Gespräch.

Michael Reschke musste also handeln, verpflichtete erst Erik Thommy und jetzt auch Jacob Bruun Larsen. Beide Spieler sind noch sehr jung und haben kaum Bundesliga-Erfahrung. Einige VfB-Fans wundern sich deshalb über den Larsen-Transfer, zumal der 19-Jährige nur ein halbes Jahr beim VfB spielen wird.

Zunächst wird der neue Spieler freundlich begrüßt und willkommen geheißen. Allerdings sind die meisten Kommentare dann doch eher kritisch. Dabei hängen sich viele Nutzer daran auf, dass der eigentlich für seine gute Jugendarbeit bekannte VfB Stuttgart eher junge Spieler verpflichtet als Eigengewächse an die Bundesliga heranzuführen.

Der Nutzer „Seriouz“ hofft in dem Bereich auf Peter Knäbel. Der ehemalige Direktor des Profifußball beim Hamburger SV soll in Zukunft die Nachwuchsabteilung des VfB Stuttgart optimieren.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Personalpolitik von Michael Reschke. Sogar als „kurzschlussartig“ wird der Larsen-Transfer bezeichnet.

Der Nutzer „Elhadji“ fragt sich, ob der VfB nach der Ausgliederung nicht mehr Möglichkeiten im Bezug auf das Personal hat.

Es gibt aber auch die Bitte von einigen unvoreingenommen Fans, sich den Spieler erst einmal anzusehen und den Transfer erst dann zu beurteilen.

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