Jesus Christus auf seinem Leidensweg, in diesem Fall im Kurpark von Bad Cannstatt. Foto: Lichtgut - Oliver Willikonsky

Zum 40. Mal hat die italienische Gemeinde San Martino am Karfreitag den Leidensweg von Jesus Christus in einer Prozession nachgestellt. Hunderte Menschen sahen sich das Schauspiel an.

Stuttgart-Bad Cannstatt - Der Kurpark in Bad Cannstatt ist am Karfreitag zum Ölberg geworden: Zum 40. Mal stellte die italienische Gemeinde San Martino bei ihrer Processione del Venerdi Santo den Leidensweg Jesu nach. Und obwohl sich der Ablauf gegenüber den Vorjahren nicht verändert hatte, bestaunten Hunderte Menschen hinter den Absperrseilen das dreistündige Schauspiel, bei dem rund 70 Darsteller und 30 Helfer beteiligt waren.

Zu Beginn wurde im Kurpark nachgestellt, wie Jesus von Judas verraten und gefangen genommen wird. Anschließend trat der Jesus-Darsteller Michele Annunziata im Innenhof des Johannes-Kepler-Gymnasiums vor Pilatus. Die Zuschauer folgten der Prozession durch die Bad Cannstatter Altstadt, bis am frühen Abend im oberen Kurpark die Kreuzigungsszene nachgespielt wurde.

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