Matteo Renzi will nach dem verlorenen Referendum zurücktreten. Foto: dpa

Matteo Renzi hat nach dem verlorenen Referendum seinen Rücktritt angekündigt. Unter den nun gehandelten Nachfolgern sind einige Minister und ein prominenter Mafia-Jäger.

Rom - Nach der Schlappe beim Verfassungsreferendum ist Ministerpräsident Matteo Renzi angezählt. Ein Blick auf mögliche Nachfolger:

Pier Carlo Padoan ist derzeit Wirtschafts- und Finanzminister und ein Politiker der alten Schule, der vor allem in Brüssel Anerkennung genießt - was auch an seinem besonnenen Auftreten liegen dürfte, das er anders als Renzi an den Tag legt. Entscheidet sich Mattarella für den 66-jährigen Ökonom, dürfte das ein beruhigendes Signal an die Märkte senden. Padoan gilt als einer der wichtigsten Männer im Kabinett Renzi, der in der (internationalen) Wirtschaftspolitik viel Erfahrung hat: erst als Wirtschaftsberater unter Ex-Premierminister Massimo D’Alema, dann als Exekutivdirektor beim Internationalen Währungsfonds, schließlich als Vize-Generaldirektor bei der internationalen Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Padoan gehört keiner Partei an.

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