Woody Allen bei einem Auftritt in Cannes Foto: Denis Makarenko/Shutterstock.com

In den USA wird bald eine Dokumentation ausgestrahlt, die unter anderem von den Missbrauchsvorwürfen gegen Woody Allen handelt.

In einer neuen HBO-Dokumentation soll es um die Missbrauchsvorwürfe gegen Woody Allen (85) gehen. "Allen v. Farrow" untersucht Medienberichten zufolge "die Geschichte hinter den Anschuldigungen gegen Allen", die die damals siebenjährige Adoptivtochter Dylan Farrow (35) erhoben hatte. Die Doku, deren erste Folge am 21. Februar ausgestrahlt wird, will demnach auch von dem Sorgerechtsstreit zwischen Allen und Mia Farrow (75) und der Enthüllung von Allens Beziehung mit Farrows Adoptivtochter Soon-Yi Previn (50) berichten.

"Wer hätte das von Woody Allen glauben können?", fragt Mia Farrow in einem Trailer. "Ich konnte es nicht glauben." Auch die 35-jährige Dylan Farrow ist darin zu hören: "Egal, was Sie zu wissen glauben, es ist nur die Spitze des Eisbergs." Die vierteilige Reihe, die angeblich im Geheimen gedreht wurde, soll neue Interviews mit Mia, Dylan und Ronan Farrow (33), dem Sohn von Woody Allen und Mia Farrow, enthalten sowie mit Staatsanwalt Frank Maco. Außerdem wird angeblich nie zuvor veröffentlichtes Filmmaterial aus dem gemeinsamen Leben von Mia Farrow und Allen vor der Trennung im Jahr 1992 gezeigt.

Woody Allen hat Vorwürfe stets bestritten

Woody Allen heiratete Soon-Yi Previn 1997, das Paar hat zwei Töchter. Der Regisseur und seine Ehefrau waren laut "People" nicht an der Doku beteiligt. Ende 2017 war Dylan Farrow erneut mit den Vorwürfen gegen Allen an die Öffentlichkeit gegangen. Dieser hat die Anschuldigungen, die erstmals während seiner Trennung von Mia Farrow aufkamen, immer bestritten. Damals wurden die Vorwürfe aus Mangel an Beweisen strafrechtlich nicht verfolgt, der zuständige Staatsanwalt kritisierte aber die Vorgehensweise der Gutachter als nicht ausreichend.