Massimo Bottura vor seinem Restaurant in Modena. Seine revolutionären Interpretationen der italienischen Küche machten ihn berühmt. Mehr in unserer Bildergalerie. Außerdem: Welche Köche wichtig waren und heute noch sind. Foto: PAOLO TERZI Fotografo, Modena /PAOLO TERZI Fotografo, Modena

Er gilt als der beste Koch der Welt und revolutionierte die italienische Küche. Ein Gespräch mit Massimo Bottura über die Tortellini seiner Großmutter, Mozart in der Küche und darüber, wie wichtig im Leben Frauen sind. Und: Wie schafft man es einen Tisch in seinem Restaurant zu bekommen?

Berlin - Massimo Bottura (57) hat eben einen Preis für Nachhaltigkeit überreicht bekommen. Lang anhaltender Beifall von mehreren Tausend junger Kochkollegen. Bottura spricht auf der Bühne 45 Minuten ohne Pause. Der Moderator kommt nicht zu Wort. Keine Chance. Bottura erzählt, wie sein Mentor Alain Ducasse sein persönliches Rezeptbuch zerriss. Davon, was ihn antreibt, von seinen Ideen hinter den Gerichten, von der globalen Nahrungsmittelverschwendung. Jetzt also ein Interview. Erst mal runterkommen. Ankommen. Bottura legt schon vor der ersten Frage los: „Meine Mission ist es, großartiges Essen zu kochen. In der Casa Maria Luigia sitzen 24 Menschen an einem großen Tisch und teilen sich das Essen. So viel Energie! Da ist nichts zwischen den Gästen und uns.“ Die Casa Maria Luigia ist sein neuestes Projekt, eine Pension in der Nähe seines berühmten Restaurants Osteria Francescana im italienischen Modena. Von hier aus hat Bottura die italienische Küche revolutioniert. Es hält seit 2011 drei Michelin-Sterne, wurde zweimal zum besten Restaurant der „50 Best List“ gewählt. Mehr geht nicht.

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