Foto: Marco Wolf

Max Emanuel hat den Erfolg in der Hand. Das zeigen seine sportlichen Leistungen und seine Entscheidung für die Stadtwerke-Bietigheim-Bissingen als Arbeitgeber.

Bereits seit seinem fünften Lebensjahr spielt Max Emanuel Handball. Und der 22-Jährige kann beachtliche Erfolge verzeichnen. Er gehörte zum Kader der Jugendnationalmannschaft, für die er in 53 Länderspielen 181 Tore erzielte. Zweimal wurde er mit seiner Mannschaft Jugend-Europameister. Bei den Jugendweltmeisterschaften belegte sein Team zweimal den dritten Platz.

Für die Saison 2015/2016 wechselte der Ausnahmesportler vom SC DHfK Leipzig zur SG BBM Bietigheim-Bissingen. Gleichzeitig begann er sein duales Studium. Ausbilder sind die Stadtwerke Bietigheim-Bissingen. In diesem Interview erzählt er über seine sportliche Laufbahn und die Vereinbarkeit von Leistungssport und beruflicher Ausbildung.

Seit der Saison 2015/2016 spielen Sie für den SG BBM Bietigheim-Bissingen. Wie war Ihr Einstieg im Ländle?

Mein Start verlief absolut reibungslos. Die Stadt und auch das Handball-Team kannte ich schon von verschiedenen Turnieren. Letztendlich sind wir eine große Handballfamilie, die ein und dieselbe Leidenschaft für den Sport teilt. Und seit der ganze Umzugstrubel vorbei ist, bin ich hier richtig angekommen.

Was waren für Sie bis jetzt die Höhepunkte Ihrer sportlichen Karriere?

Ich hatte das Glück, wirklich viele sportliche Highlights zu erleben. Besonders beeindruckt haben mich die Olympischen Jugendspiele 2011 in der Türkei. Ein einmaliges Erlebnis. Absolute Glücksmomente waren auch, wenn wir mit der Nationalmannschaft Turniere gewonnen haben und ich als Kapitän den Pokal in die Höhe strecken durfte. Solche Erlebnisse vergisst man natürlich nie. Und ich hoffe, dass noch viele hinzukommen.

Die SWBB sind nicht nur Sponsor der SG BBM, sondern seit 2015 auch Ihr Ausbilder. Wie ist diese Zusammenarbeit entstanden?

Mir war es immer extrem wichtig, neben dem Leistungssport ein zweites Standbein zu haben. Nach dem Abi habe ich ein Jahr lang ausschließlich Handball gespielt und habe gemerkt, dass mir der Ausgleich fehlt. Ich wollte studieren. Als feststand, dass ich zur SG BBM wechsle, bin ich über den Olympiastützpunkt Stuttgart auf die DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) gekommen, die Partner des Spitzensports ist. Dort studiere ich „BWL Industrie: industrielles Service-Management“. Über die SG kam dann der Kontakt zu den Stadtwerken zustande, die Sponsor meines Vereins sind. Nach dem Vorstellungsgespräch war für beide Seiten klar, dass das sehr gut passt. Und ich bin sehr glücklich, dass es mit dem Arbeitsplatz so kurzfristig geklappt hat.

Warum sind die Stadtwerke für Sie ein attraktiver Arbeitgeber?

Die Arbeit hier ist wirklich sehr abwechslungsreich. In meiner Ausbildung lerne ich alle Abteilungen des Unternehmens kennen und kann Projektarbeit mitgestalten. Besonders schätze ich, dass mir viel Vertrauen entgegen gebracht wird und ich eigenverantwortlich arbeiten kann.

Wie gelingt es Ihnen, Job bzw. Studium und Sport unter einen Hut zu bekommen?

Ich bin abwechselnd mehrere Monate bei den Stadtwerken und bei der DHBW. Mein Tagesablauf ist natürlich sehr strukturiert, denn sonst ließen sich Leistungssport und Arbeit nicht vereinen. Glücklicherer Weise kann ich meine Arbeitszeiten bei den Stadtwerken recht flexibel gestalten, so dass ich mein Training gut in den Arbeitsalltag integrieren kann. Wenn ich bei der DHBW bin, hole ich mein Vormittagstraining an den Wochenenden nach.

Was sind Ihre nächsten großen beruflichen und sportlichen Ziele?

Beruflich ist mein erstes großes Ziel, meinen Bachelor erfolgreich abzuschließen, weiter zu lernen und mich damit für anspruchsvolle Tätigkeiten zu qualifizieren. Sportlich hoffe ich, eine erfolgreiche Saison zu spielen, mich taktisch und technisch zu festigen und im athletischen Bereich zuzulegen. Und mir ist es wichtig, Arbeit, Sport und Freizeit weiterhin in Einklang zu bringen.

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