Der Historiker Ulric Raulff wurde am Donnerstag einstimmig zum ifa-Präsidenten berufen. Foto: dpa-Zentralbild

Der Historiker und Publizist Ulrich Raulff ist zum neuen Präsidenten des Instituts für Auslandsbeziehungen gewählt wurden. Auch Außenminister Heiko Maas (SPD) meldet sich zu der Wahl zu Wort.

Stuttgart - Der Historiker und Publizist Ulrich Raulff wird neuer Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa). Das Präsidium habe den bisherigen Leiter des Deutschen Literaturarchivs in Marbach einstimmig berufen, teile das Kulturinstitut am Donnerstag in Stuttgart mit. Raulff trete sein Amt am 1. Oktober an. Er folgt auf Martin Roth, der im August gestorben ist. „Mit seiner beeindruckenden kulturpolitischen Erfahrung und als international anerkannter Kulturwissenschaftler wird Ulrich Raulff die Rolle des ifa in der Auswärtigen Kulturpolitik weiter stärken“, sagte Außenminister Heiko Maas (SPD) laut einer Mitteilung.

Mit 100 Jahren älteste Mittlerorganisation

Das Institut für Auslandsbeziehungen versteht sich als Zentrum für internationale Kulturbeziehungen und künstlerische Diskurse. Es pflegt den Kulturaustausch und die Konfliktbearbeitung als älteste Mittlerorganisation seit über 100 Jahren. Herzstück sind Tourneeausstellungen. Weltweit präsentiert das ifa Ausstellungen zu bildender Kunst, Fotografie und Videokunst, Architektur und Design. Im Inland zeigen die ifa-Galerien Stuttgart und Berlin zeitgenössische Kunst, Architektur und Design aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa.

  
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