Mit heißem Wasser kann die Bakterien-Gefahr gebannt werden. Foto: Patricia Sigerist

Ein Fellbacher hat eine Lungenentzündung bekommen, weil er sich mit Legionellen infizierte. Der Bakterienherd ist in einem Privathaus entdeckt worden.

Fellbach - An einer Lungenentzündung, verursacht durch das Bakterium Legionella, war ein Fellbacher Familienvater vor drei Wochen erkrankt. Da die Ansteckung an öffentlichen Orten ausgeschlossen werde konnte, wies das Gesundheitsamt Waiblingen den Hausbesitzer an, eine Überprüfung in eigener Sache vorzunehmen. Der Vermieter beauftragte daraufhin eine Fachfirma mit der Untersuchung der Wasserversorgungsanlagen im Haus. Nun liegen die Ergebnisse vor.

An den Entnahmestellen sind Legionellen im Bereich von 0 bis 100 KBE (Koloniebildende Einheiten) nachzuweisen, steht im Prüfbericht. Demnach sei die Verunreinigung mit Legionellen als mittlere Kontamination einzustufen. Festgestellt wurden die Bakterien allerdings nur am Boileraustritt. Bei den Entnahmestellen an den Wasserhähnen der Mietwohnung konnte keine oder nur eine geringe Verschmutzung durch das Bakterium nachgewiesen werden.

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