An der Kirchgasse in Hildrizhausen ist jetzt eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge aufgestellt. Zusätzlich gibt es ein Carsharing-Angebot für alle.
Hildrizhausen - Seit Donnerstag können die Bürger von Hildrizhausen eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge mit dazugehörigem Parkplatz und ein Carsharing-Angebot an der Kirchgasse 1 nutzen. „Auf den Straßen sind immer häufiger E-Fahrzeuge zu sehen“, freute sich Bürgermeister Matthias Schöck bei der Einweihung der Säulen am vergangenen Donnerstag, „das Netz muss ausgebaut werden.“ Deshalb solle die neue Ladesäule mit zwei Ladepoints ein „erster Aufschlag“ sein.
Zusätzlich steht ein Carsharing-Fahrzeug auf einem der Parkplätze bereit. Das E-Auto der Deer GmbH aus Calw kann über eine App gebucht werden – der Stundentarif liegt bei 6,50 Euro, der Tagestarif bei rund 40 Euro. Der Vorteil: An der Ladestation in der Kirchgasse 1 können die Bürger ihre Fahrt starten und an einem der knapp anderen 150 Deer-Standorte wieder beenden, so Schöck.
„Viele Personen können sich mit dem Carsharing ein Auto sparen“
„In der Regel reguliert sich das System dann gut selbst: Wenn Leute mit dem Fahrzeug wegfahren, fahren andere meist wieder mit einem Fahrzeug zur Station“, erklärt Kristina Seifert, Teamleiterin bei der Deer GmbH. Und falls doch mal das Sharing-Fahrzeug fehle, gebe es einen Service, der für ein neues sorgt. „Wir haben ganz unterschiedliche Nutzer, viele Personen im ländlichen Raum können sich mit dem Carsharing ein Auto sparen“, sagt Seifert.
Bei dem Projekt, das durch das Landessanierungsprogramm bezuschusst wird, sei auch die Gestaltung des Platzes wichtig gewesen, erläutert Schöck. So seien die Parkplätze nicht nur „von der Natursteinmauer eingerahmt“, auch die Beleuchtung sei so durchdacht, dass die Nutzer nicht im Dunkeln nach der Steckdose suchen müssen. Der Schultes ist gespannt und hofft, dass das Carsharing-Angebot angenommen wird. „Einfach mal ausprobieren“ empfiehlt er.