Die Polizei ermittelt in einem widerlichen Übergriff. Foto: picture alliance/dpa/Monika Skolimowska

„Unglaubliche Szenen“ spielten sich laut der Polizei am Freitagabend an einer Kasse des Fellbacher Kauflandes ab. Weil sie auf den Mindestabstand zur Kasse hingewiesen wurden, wurden ein Mann und eine Frau ausfällig. Die Frau spuckte der Kassiererin schließlich auf den Kopf.

Fellbach - Unglaubliche Szenen spielten sich am Freitagabend gegen 19 Uhr an der Kasse des Kauflandes in Fellbach ab. Weil ein bislang unbekanntes Pärchen sich im Kassenbereich nicht an den vorgegebenen „Corona“-Mindestabstand von 1,50 Metern hielt, wurde es durch die Kassiererin auf das Fehlverhalten aufmerksam gemacht. Der Mann wurde daraufhin ausfallend und echauffierte sich über diese Maßregelung durch die Kassiererin. Daraufhin wurde das Pärchen angewiesen, den Supermarkt zu verlassen. Kurze Zeit später kehrte die Frau zurück und spuckte der Kassiererin auf den Hinterkopf. Anschließend rannten beide in Richtung eines Blumengeschäftes davon.

Die Polizei sucht Zeugen

Zeugen beschrieben laut der Polizei das Paar wie folgt: beide waren zwischen 35 und 40 Jahre alt und hatten ein „südländisches Aussehen“. Die Frau trug eine schwarze Jogginghose, eine schwarze Kapuzenjacke und ein weißes T-Shirt. Sie hatte schwarze Haare und einen kräftigen Körperbau. Der Mann war schwarz gekleidet, trug einen Vollbart und war ebenfalls von stabiler Statur. Zeugen, die Hinweise zu dem Paar geben können, werden von der Polizei gebeten, sich beim Revier Fellbach (07 11/5 77 20) zu melden.

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