Die künftige Nutzung der Villa ist zurzeit noch etwas nebulös. Foto: Jürgen Brand

Beim zweiten Workshop zur künftigen Nutzung der Villa Berg und des sie umgebenden Parks soll das Konzept weiter konkretisiert werden. Um Raum steht die Idee für eine „Bürger-Villa für Musik und Kultur“.

S-Ost - Mit dem zweiten Workshop zur künftigen Nutzung der Villa Berg und ihres Parks geht die Bürgerbeteiligung zu dem Projekt am Donnerstag, 20. Oktober, in seine entscheidende Phase. An dem Abend in der Johann-Friedrich-von-Cotta-Schule, Sickstraße 165, sollen die Vorschläge vom ersten Workshop im September und aus der inzwischen beendeten Online-Befragung weiter zu einem Konzept verdichtet werden. Ein mögliches Ziel ist nach jetzigem Stand eine „Bürger-Villa für Musik und Kultur“.

Vor dem Workshop können alle Interessierten am Donnerstag von 18.30 Uhr an die dann im Eingangsbereich der Schule ausgehängten bisherigen Ergebnisse und Vorschläge noch einmal genau studieren. Um 19 Uhr wird der Baubürgermeister Peter Pätzold persönlich die Teilnehmer begrüßen. Anschließend stellt ein Vertreter des Amts für Stadtplanung und Stadterneuerung die Ergebnisse der Online-Befragung vor. Um 19.15 Uhr werden unter der Überschrift „Die Villa Berg – eine Bürger-Villa für Musik und Kultur“ die bereits verdichteten Ergebnisse des ersten Workshops noch einmal präsentiert.

Am 7. Dezember wird das Konzept präsentiert

Um 19.30 Uhr entscheiden sich die Teilnehmer für eine von drei „Baustellen mit Grundriss-Elementen, einem begehbaren Park und Zeitblöcken“: Nutzung Villa Berg, Nutzung Park und Ein Tag in der Villa. Von 20.40 Uhr an wird über die Frage „Wo stehen wir jetzt?“ diskutiert. Dabei sollen die Teilnehmer äußern, wie zufrieden sie mit dem erarbeiteten Nutzungskonzept für die Villa und den Park sind – oder eben nicht. In der abschließenden Podiumsdiskussion geht es unter anderem um Aspekte wie die Auswahl geeigneter Akteure für die Umsetzung des Konzept, um die Klärung von noch offenen Fragen und gegebenenfalls Prüfaufträge dafür sowie um mögliche Finanzierungsmodelle und – ganz wichtig – die künftige Trägerschaft.

Der Workshop soll gegen 21.30 Uhr beendet sein. Die Mitarbeiter der Stadt und des mit dem Beteiligungsverfahren beauftragten Büros Dialog Basis haben dann bis Anfang Dezember Zeit, das Konzept weiter zu konkretisieren. Am 7. Dezember soll das Ergebnis wieder in der Cotta-Schule dem Gemeinderat vorgestellt werden.

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