Bundesweit ist Baden-Württemberg am stärksten vom eingebrochenen Export betroffen. (Symbolbild) Foto: dpa/Uwe Anspach

Bundesweit sind die Exporte im April eingebrochen. Baden-Württemberg hat es besonders stark getroffen – besonder in der Autobranche und bei ihren Zulieferern ist der Rückgang spürbar.

Stuttgart - Die Corona-Krise hat die baden-württembergischen Exporte im April stark einbrechen lassen. Die Ausfuhren gingen um 34,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Das Minus war noch etwas stärker als bundesweit. Dort betrug der Rückgang 31,1 Prozent.

Autoexporte am stärksten betroffen

Unter den wichtigsten Ausfuhrgütern waren Autos und entsprechende Teile am stärksten betroffen. Der Autoexport ging im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 80 Prozent zurück. Die Maschinenexporte sanken um 32 Prozent. Unter den wichtigsten Ländern fielen die Exporte Baden-Württembergs in die Vereinigten Staaten, Frankreich, Italien und das Vereinigte Königreich im April nahezu auf die Hälfte ihrer jeweiligen Vorjahresniveaus.

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