Zeugen haben sich bei der Polizei gemeldet, als sie den 22-Jährigen in schwarzer Uniform mit Hakenkreuzbinde sahen. Foto: STZN/Phillip Weingand

Die Polizei hat einen 22-jährigen Mann in eine Klinik für psychische Erkrankungen eingeliefert, nachdem sie diesen in in einem Wald bei Weinheim festgenommen hatte. Dort hatte er Hakenkreuzfahnen aufgehängt und mit einem Schwert hantiert.

Weinheim - Ein womöglich psychisch kranker Mann in schwarzer Uniform mit Hakenkreuzbinde hat in einem Wald bei Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) Hakenkreuzfahnen aufgehängt und mit einem Schwert hantiert.

Zuvor sei der 22-Jährige in einer Klinik als vermisst gemeldet worden, da er wegen einer körperlichen Erkrankung dringend behandelt werden musste, teilte die Polizei mit. Zeugen meldeten den auffälligen Mann erst in der Stadt und dann im Wald. Nachdem die Beamten ihn am Montag ausfindig gemacht hatten, ließ er sich widerstandslos festnehmen. Die Polizisten nahmen die Fahnen wieder ab.

Der Mann wurde in eine Fachklinik für psychische Erkrankungen gebracht. Gegen ihn wird nun wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Waffenbesitzes ermittelt.

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