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Es gibt einiges nachzutragen! Hier drei Anmerkungen unserer Leser zu unseren Beiträgen.

Es gibt einiges nachzutragen: Leser Heinz Lüdemann macht eine Ergänzung zum Beitrag "Professor der Stichologie" vom 8. Juli: Das Heimatmuseum Holzgerlingen, so schreibt Herr Lüdemann, habe genau diesen "Professor", den Schneider Christian Renz, in seiner Ausstellung verewigt. Weiter schreibt Herr Lüdemann, dass die Pointe vom Rathausbesuch des Holzgerlinger Originals nicht wiedergegeben worden ist. "Die Pointe geht so: Christian Renz, genannt dr Stafflaschneider, wollte dringend den Bürgermeister sprechen. Dessen Sekretärin wollte ihn jedoch nicht vorlassen.

Er drängte jedoch mit den Worten: ,I han Milch ufem Haerd stau.'
Darauf sie: ,Dann ganget se halt g'schwind nei!'
Als der Stafflaschneider seine unangemeldete Sprechstunde beim Bürgermeister beendete hatte, sagte die Sekretärin zu ihm: ,I hoff, dr Milch isch ned ieberkocht.'
Seine Antwort: ,Han i g'seid, dass a Fier em Herd isch?'
Sprach's und verschwand gschwind."

Leserin Dorothea Wild aus Remshalden ergänzt den Beitrag von Frau Busch aus Ensingen über die Beisetzung eines Bauern (13. Juli). "Als Gegenstück fiel mir folgende Geschichte ein: Eine Bäuerin war gestorben. Auf dem Heimweg von der Beerdigung sagte ein Freund zu dem Witwer: ,Du, i wisst dir oina!' Darauf der Witwer: ,Scho z'spät. I hau mr scho em Naizus oine rausgsuacht."'

Und noch ein Nachtrag: Leserin Gerlinde Oelschläger aus Stuttgart schreibt zum Bericht über den "Klang der Segessa" (9. Juni): "Kein Schwabe würde in dem Wort Segessa die Sensen wiedererkennen. Das Wort müsste Sägges (mit Betonung auf der ersten Silbe) heißen. Und beim Dengeln handelt es sich meines Erachtens um das Schärfen der Sense mit Hammer und Amboss."

Der schwäbische Spruch des Tages kommt von Leserin Brigitte Truckses aus Eberdingen/Hochdorf. Sie schreibt: "Den Spruch ,Scheeheid vergot, aber wiaschd bleibt wiaschd' kenne ich anders: ,Scheeheid vergot, Hektar bleibt!"'