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Die deutschen Autobauer Mercedes, BMW und Audi haben im November wieder Fahrt aufgenommen. Alle drei schafften im Vergleich zum Vorjahresmonat einen deutlichen Absatzzuwachs.

München - Die deutschen Autobauer Mercedes, BMW und Audi haben im November wieder Fahrt aufgenommen. Alle drei schafften im Vergleich zum Vorjahresmonat einen deutlichen Absatzzuwachs. Während Audi aber auch im Vorjahr noch leicht gewachsen war, steckten Daimler und BMW schon damals mitten in der Absatzkrise. Sie kommen also von einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

BMW meldete am Dienstag für den November 107.686 weltweit verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Dies waren 11,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Positiv bemerkbar machten sich hier auch neue Modelle wie der kleine Geländewagen X1 und der 5er GT, die seit Ende Oktober im Handel sind. Aber auch bei den anderen Modellen zeigte der Trend überwiegend wieder nach oben. So wurden vom kleinen 1er knapp 12 Prozent mehr verkauft, und auch die volumenträchtigen Baureihen 3er und 5er legten zu.

BMW-Chef Norbert Reithofer hatte für den den November vor kurzem noch ein Plus im hohen einstelligen Bereich in Aussicht gestellt. Von Januar bis November blieben die Verkäufe mit knapp 1,163 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen um 12,2 Prozent hinter dem Vorjahresniveau zurück. Insgesamt rechnet BMW in diesem Jahr mit einem Absatzrückgang von 10 bis 15 Prozent. Im Jahr 2008 waren rund 1,4 Millionen Fahrzeuge verkauft worden.

Audi kam auf einen Absatz von 82.750 Autos und verkaufte damit knapp neun Prozent mehr als vor einem Jahr. Von Januar bis November lag der Absatz mit 870.600 verkauften Fahrzeugen noch um 5,4 Prozent unter dem Rekordniveau des Vorjahres. Zu dem guten Monatsergebnis hätten unter anderem die hohen Wachstumsraten in der Region Asien-Pazifik beigetragen, hieß es. Im Heimatmarkt Deutschland nahmen die Verkaufszahlen dagegen um 1,5 Prozent auf 21.836 Autos im Vergleich zum Vorjahresmonat ab.

Daimler hatte bereits am Montag über die Absatzzahlen für den November informiert. Die Kernmarke Mercedes steigerte die Auslieferungen weltweit um 19 Prozent auf 88.600 Autos. Die gesamte Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars (Mercedes, Smart, AMG und Maybach) legte um 16,4 Prozent auf 98.400 Einheiten zu. Vor allem die neue E- Klasse, aber auch die neue Generation der S-Klasse sorgten für den weltweiten Mehrabsatz. Smart konnte die Talfahrt etwas abbremsen und verkaufte mit 9800 Kleinwagen vier Prozent weniger als vor einem Jahr.

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