Der Schwimmer konnte nur noch tot geborgen werden (Symbolbild). Foto: dpa

Bei einem Sportwettbewerb im Bodensee verschwindet ein 57-jähriger Schwimmer spurlos. Erst nach fünf Stunden kann er von der Wasserrettung tot geborgen werden. Der Wettbewerb wurde abgebrochen.

Radolfzell - Bei einem Sportwettbewerb ist ein 57-jähriger Mann im Bodensee bei Radolfzell ertrunken. Er verschwand am Sonntagmorgen beim Schwimmen in der Nähe einer Wendemarke etwa 50 Meter vor dem Ufer plötzlich von der Wasseroberfläche, wie die Polizei mitteilte.

Zahlreiche Rettungskräfte suchten stundenlang vergeblich nach dem Mann. Ein Hubschrauber, Taucher und Drohnen waren im Einsatz. Erst mit Echolot und Sonar konnte der Schwimmer knapp fünf Stunden nach seinem Verschwinden unter Wasser gefunden und geborgen werden. Die Wasserschutzpolizei ermittelt nun die genaue Todesursache.

Die Sportveranstaltung wurde abgebrochen. Der Wettbewerb, bei dem sich jährlich rund 2000 Sportler in mehreren Disziplinen messen, beginnt mit dem Schwimmen einer Distanz von 1,5 Kilometern. Darauf folgen Radfahren, Inlineskaten, Mountainbiken und Laufen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: