Mehr als 600 Menschen hatten sich am Freitagnachmittag auf dem Feld versammelt gehabt, als Benzin Feuer fing und explodierte. Foto: AP

Weitere Menschen sind in Mexiko ihren schweren Brandverletzungen erlegen, die sie bei der Explosion einer illegal angezapften Benzin-Pipeline erlitten haben. Die Feuerkatastrophe am Freitag hatte sich auf einem Feld in Tlahuelilpan ereignet.

Mexiko-Stadt - In Mexiko sind weitere Menschen ihren schweren Brandverletzungen erlegen, die sie bei der Explosion einer illegal angezapften Benzin-Pipeline erlitten haben. Gesundheitsminister Jorge Alcocer teilte am Dienstag mit, die Zahl der Toten nach der Feuersbrunst vom Freitag im zentralmexikanischen Staat Hidalgo sei auf 93 gestiegen. In den Krankenhäusern würden noch 46 Menschen mit schweren Verbrennungen behandelt.

Nach Angaben der Regierung ist das illegale Anzapfen von Benzin-Pipelines in Mexiko weit verbreitet: 14 894 solcher Zapfstellen seien im vergangenen Jahr entdeckt worden. In Hidalgo seien 2121 Zapfstellen gefunden worden, mehr als in jedem anderen mexikanischen Staat. Die Feuerkatastrophe am Freitag hatte sich auf einem Feld in Tlahuelilpan ereignet. Dort waren vergangenes Jahr 23 illegale Zapfstellen entdeckt worden.

Mehr als 600 Menschen hatten sich am Freitagnachmittag auf dem Feld versammelt gehabt, als Benzin Feuer fing und explodierte.

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