Eine Zivilstreife der Polizei hat am Karfreitag auf der B10 bei Eislingen (Kreis Göppingen) einen 20-Jährigen gestoppt, der mit fast 200 Stundenkilometer gefahren sein soll.
Ein 20-Jähriger soll am Karfreitag mit fast 200 Stundenkilometern über die B10 bei Eislingen/Fils (Landkreis Göppingen) gerast sein. Eine Zivilstreife der Polizei konnte ihn schließlich stoppen, nun laufen Ermittlungen wegen eines illegalen Autorennens.
Gegen 18.20 Uhr fiel Beamten des Polizeireviers Göppingen in ihrem Zivilfahrzeug ein dunkler Mercedes Benz AMG auf. Der hochmotorisierte SUV fuhr den Angaben zufolge auf dem linken Fahrstreifen im Bereich des Heimtunnels in Richtung Stuttgart mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit an der Streife vorbei – obwohl dort Tempo 120 gilt. Die Zivilfahnder nahmen die Verfolgung auf.
Über 200 Stundenkilometer – Raser fährt offenbar dicht auf
Auf Höhe der Anschlussstelle Eislingen/West beobachteten die Polizisten dann, wie der Mercedes einem vorausfahrenden Auto extrem dicht auffuhr, außerdem soll der Fahrer dauerhaft den linken Blinker gesetzt gehabt haben. Das andere Fahrzeug wechselte nach rechts, der SUV beschleunigte weiter. Selbst die Polizeistreife hatte demnach bei einer Geschwindigkeit von knapp 200 Stundenkilometern Mühe, dem Mercedes zu folgen.
An der Anschlussstelle Göppingen/Ost verließ der Wagen dann unvermittelt die Bundesstraße in Richtung Holzheimer Straße. Die Beamten stoppten das Fahrzeug unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn, bevor es zu einem Unfall kommen konnte. Im Wagen stellten die Polizisten den 20-jährigen Fahrer und seinen 22-jährigen Beifahrer fest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten die Beamten den Führerschein des mutmaßlichen Rasers.
Die Polizei Göppingen ermittelt wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und sucht Zeugen – insbesondere den Fahrer oder die Fahrerin, dem der Mercedes dicht aufgefahren war. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 07161 / 63 23 60 entgegen.