IHK-Präsidentin Marjoke Breuning hat der Vollversammlung eine Reduzierung der Mitgliedsbeiträge vorgeschlagen. Foto: Maute-Benger

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart reduziert die Mitgliedsbeiträge um 24 Prozent. Insgesamt werden die Beitragszahler damit um 8,5 Millionen Euro entlastet.

Stuttgart - Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart hat nach den Angaben von Hauptgeschäftsführer Johannes Schmalzl eine Reduzierung der Mitgliedsbeiträge um 24 Prozent beschlossen. Insgesamt würden die Betriebe damit auch im diesem Jahr um 8,5 Millionen Euro entlastet, erklärte IHK-Präsidentin Marjoke Breuning. Eine Entlastung in derselben Höhe hatte es auch im vergangenen Jahr gegeben. Die diesjährige Reduzierung der Beiträge ist auch eine Konsequenz aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart vom November. Das Gericht stufte Beitragsbescheide als rechtswidrig ein, weil die IHK in unzulässigerweise Vermögen gebildet habe. Dabei geht es um eine Ausgleichsrücklage für schlechtere Zeiten. Der Rechtsstreit ist allerdings noch in zweiter Instanz beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim anhängig. Die Vollversammlung hat nun eine Reduzierung dieser Rücklage um 6,6 Millionen Euro auf zehn Millionen Euro beschlossen. Der Ein restliche Beitrag für die Entlastung der Mitglieder kommt aus einem Überschuss aus der Geschäftstätigkeit im vergangenen Jahr.

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