Die CDU könnte sich zur Aufwertung des Eckensees eine Illumination vorstellen. Foto: dpa

Die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU Stuttgart will im Zuge der Opernsanierung den Eckensee aufwerten: Als Vorbild für ihre Ideen dient die Hamburger Elbphilharmonie.

Stuttgart - Die Kommunalpolitische Vereinigung (KPV) der CDU Stuttgart, eine Unterorganisation der Union, will den Eckensee im Oberen Schlossgarten aufwerten. Die KPV schlägt vor, nach dem Beispiel der Hamburger Elbphilharmonie künftig regelmäßig Licht- und Wasserfontänenshows auf dem Gewässer zu präsentieren. „Die Elbphilharmonie hat mit ihrer Fassendelichtershow vorgemacht, wie man Bürger und Touristen begeistern kann“, so der Vorsitzende der örtlichen KPV, Klaus Wenk.

Zur Eröffnung des neuen Hamburger Musiktempels Anfang 2017 hatte eine Event-Agentur den knapp 800 Millionen Euro teuren Neubau mit Hochleistungsscheinwerfern farbenfroh illuminiert. Das Spektakel war zudem auf das Musikprogramm des Eröffnungstages abgestimmt. Eine ähnliche Attraktion für Stuttgart schwebt nun auch der KPV vor. „Aus unserer Sicht wäre das eine einmalige Chance, um in der Verknüpfung mit der Opernsanierung ein zusätzliches Highlight für alle im Stuttgarter Schlossgarten zu schaffen“, so Wenk. Durch zusätzliche Wasserfontänen könne außerdem der flache Eckensee mit Sauerstoff angereichert werden, sodass die Wasserqualität verbessert werde. Auch für die Staatstheater biete sich die Möglichkeit, parallel mit Aufführungen im Freien mehr Menschen für Oper und Ballett zu begeistern. Vor dem Hintergrund der auf mindestens 450 Millionen Euro geschätzten Sanierungskosten für die Oper, die von manchen kritisch hinterfragt werden, hätten so auch Nicht-Opern- oder Ballettfans „einen Mehrwert“, meint Wenk.

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