Fritz Kuhn nimmt auf seiner Facebook-Seite zur Ice Bucket Challenge Stellung. Foto: Screenshot SIR

Schon Winfried Kretschmann hatte darauf verzichtet, sich im Rahmen der Ice Bucket Challange mit Eiswasser zu überschütten. Baden-Württembergs Finanziminister Nils Schmid und Stuttgarts OB Fritz Kuhn wollen ebenfalls lieber spenden. 

Schon Winfried Kretschmann hatte darauf verzichtet, sich im Rahmen der Ice Bucket Challange mit Eiswasser zu überschütten. Baden-Württembergs Finanziminister Nils Schmid und Stuttgarts OB Fritz Kuhn wollen ebenfalls lieber spenden. 

Stuttgart - Zwar wollen sie spenden, die Eiswürfel haben Finanzminister Nils Schmid (SPD) und Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) aber erst einmal im Gefrierfach gelassen. Beide waren von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) zur sogenannten Ice Bucket Challenge nominiert worden.

„Es freut mich ja, dass ich gleich mehrfach für die weltumspannende #ALSIceBucketChallenge nominiert wurde, darunter sogar Ministerpräsident Kretschmann“, schrieb Stuttgarts Stadtoberhaupt am Mittwoch auf Facebook. Das müsse er aber gar nicht machen, denn er „bewahre ohnehin immer einen kühlen Kopf“. Er spende stattdessen für die Arbeit der ALS-Ambulanz der Berliner Charité.

Lesen Sie hier: Das ist ALS

Aus dem Haus von Schmid hieß es, der Minister wolle ebenso wie Kretschmann für die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke mit Sitz in Freiburg spenden. Ob er noch ein Video von sich bei der Eiskübel-Herausforderung online stellen wird, ließ das Ministerium offen. Kretschmann hatte sich darum gedrückt, sich öffentlichkeitswirksam mit eiskaltem Wasser abzukühlen. Das aktuelle Wetter in Baden-Württemberg sorge für genug Abkühlung, da brauche es auch keinen Eiskübel mehr, schrieb er am Dienstag auf Facebook.

Die „Ice Bucket Challenge“ ist eine seit Wochen im Internet kursierende Benefizaktion für Menschen, die an Amyotropher Lateralsklerose (ALS) erkrankt sind. ALS schädigt Nervenzellen und ist in den meisten Fällen tödlich. Viele Prominente haben daran schon teilgenommen und wiederum andere dazu aufgerufen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: