Auch Schlagerstar Helene Fischer hat die Herausforderung "Ice Bucket Challenge" angenommen. Foto: www.facebook.com/helenefischer.official

Der Hype um den Internet-Trend "Ice Bucket Challenge" hat der ALS-Ambulanz der Berliner Charité deutlich mehr Spenden eingebracht. Bis Montag seien 450 Spenden zwischen 5 und 1500 Euro eingegangen.

Der Hype um den Internet-Trend "Ice Bucket Challenge" hat der ALS-Ambulanz der Berliner Charité deutlich mehr Spenden eingebracht. Bis Montag seien 450 Spenden zwischen 5 und 1500 Euro eingegangen.

Berlin - Eiswasserdusche oder für die Erforschung der Nervenkrankheit ALS spenden: Der Internet-Trend "Ice Bucket Challenge" hat das Spendenaufkommen bei der ALS-Ambulanz der Berliner Charité vervielfacht. Bis Montag seien mehr als 450 Spenden eingegangen, sagte deren Leiter der Nachrichtenagentur dpa.

Die Spenden zwischen 5 und 1500 Euro werden für Medikamentenforschung, aber auch für die Versorgung von ALS-Patienten verwendet. Diese wird den Angaben zufolge nur teilweise von den Krankenkassen unterstützt.

Lesen Sie hier, wer sich bisher "nass gemacht" hat.

Der Herausforderung zur Eiskübeldusche stellten sich in den vergangenen Wochen Tausende Menschen, darunter viele Promis wie Helene Fischer, Florian Silbereisen, Matthias Schweighöfer, Harald Glööckler, Otto Waalkes, Verona Pooth oder Günther Jauch. In den USA waren etwa Mark Zuckerberg, Bill Gates, Justin Timberlake, George W. Bush oder Lady Gaga dabei.

Hintergrund ist eine Benefizaktion für die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). ALS führt zu einer Schädigung von Nervenzellen und ist in den meisten Fällen tödlich. Bei der amerikanischen ALS Association kamen durch die Aktion bislang mehr als 70 Millionen Dollar zusammen.

ALS - was ist das eigentlich? Hier erfahren Sie mehr über die Nervenkrankheit.

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