Die Polizei hat am Mittwoch nach einem 18-jährigen Schüler in Leinfelden-Echterdingen gefahndet. Foto: dpa/Peter Gercke

Ein renitenter Schüler hat am Mittwochvormittag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Mehrere Streifen und ein Hubschrauber fahndeten nach dem 18-Jährigen, der sich auch von einer Ladung Pfefferspray unbeeindruckt gezeigt hatte.

Leinfelden-Echterdingen - Mehrere Polizeistreifen sowie ein Polizeihubschrauber haben am Mittwoch bei einer groß angelegten Suchaktion nach einem 18-Jährigen gefahndet. Der junge Mann soll in der Ludwig-Uhland-Schule in Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) einen Lehrer angegriffen und verletzt haben.

Wie die Polizei mitteilt, hatte der aggressive Schüler gegen 7.30 Uhr den 60-jährigen Pädagogen gegen die Brust gestoßen, der Lehrer stürzte. Zeugen alarmierten die Polizei, die den 18-Jährigen aber nicht beruhigen konnte. Der junge Mann war uneinsichtig und leistete Widerstand, als die Beamten ihn festnehmen wollten. Dabei schlug er einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht. Auch von einer Ladung Pfefferspray ließ sich der Schüler nicht aufhalten. Er riss sich los und flüchtete.

Der Angreifer kommt in eine Klinik

Zwei Beamte im Alter von 60 und 33 Jahren wurden verletzt, der ältere der beiden konnte seinen Dienst nicht fortsetzten. Der 18-Jährige kam bei seinem Fluchtversuch allerdings nicht weit und wurde bereits nach kurzer Zeit festgenommen. Laut Polizei sei der Heranwachsende psychisch auffällig gewesen und wurde deshalb in eine Klinik eingeliefert. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

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