Hannovers Manager Horst Heldt sieht seinen Ex-Club VfB für die Zukunft gut aufgestellt. Foto: dpa

Vor dem Bundesliga-Gastpiel von Hannover 96 am Samstag beim VfB lobt der 96-Manager Horst Heldt den Stuttgarter Sürmer Mario Gomez: „Er hat was zu sagen. Die Menschen hören ihm zu.“

Stuttgart - Vor dem Fußball-Bundesligaspiel in Stuttgart an diesem Samstag (15.30 Uhr) ist für Horst Heldt, den Manager von Hannover 96, der VfB-Stürmer Mario Gomez die zentrale Figur beim Gegner. „Für die jüngste Entwicklung des VfB ist Mario sicher die entscheidende Personalie gewesen, er ist für den Club Gold wert“, sagt Heldt in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten (Samstagsausgabe).

„Er hat was zu sagen, die Menschen hören ihm zu, die Mitspieler folgen ihm. Egal, wo er gespielt hat, er hat immer getroffen“, sagt Heldt, der als Sportdirektor in der Saison 2006/07 mit dem jungen Stürmer Mario Gomez in der Mannschaft mit dem VfB deutscher Meister wurde. „Ich bin heute noch dankbar dafür, dass ich eine Zeit lang mit ihm zusammen arbeiten durfte“, sagt der 48-jährige Heldt, der 2006 seine Spielerkarriere beim VfB beendet hatte und bis zu seinem Wechsel zum FC Schalke 04 im Juli 2010 für den sportlichen Bereich der Stuttgarter verantwortlich war.

Der Abstieg kam zu ungünstigen Zeitpunkt

Was die sportliche Entwicklung von Hannover und Stuttgart angeht, sieht Heldt die beiden Aufsteiger in einer ähnlichen Lage. „Klar ist einfach, dass der VfB und Hannover 96 im Sommer 2016 zum falschen Zeitpunkt abgestiegen sind“, sagt Heldt: „Und zwar, weil der Abstieg durch die Neuverteilung der Fernsehgelder besonders große Auswirkungen hatte, die noch immer spürbar sind – und spürbar bleiben werden.“

Den VfB sieht Heldt durch die Ausgliederung der Profiabteilung im vergangenen Sommer gut gerüstet. „Diese Finanzspritze war für den VfB sicher sehr wertvoll und kam zum richtigen Zeitpunkt“, sagt der ehemalige Mittelfeldspieler: „Denn auch als Zweitligameister muss man nachlegen, um in der Bundesliga konkurrenzfähig zu sein.“

Lesen Sie das ausführliche Interview demnächst hier Online.

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