In Homburg ist am Montag ein Streit zwischen zwei Nachbarn tödlich geendet. Foto: dpa

Ein 61-Jähriger soll am Montag in einem Waldstück bei Homburg zuerst seine Nachbarin, dann sich selbst getötet haben. Mutmaßlicher Grund: der Hund der 41-Jährigen.

Homburg - Auslöser eines Nachbarschaftsstreit mit zwei Toten im saarländischen Homburg war möglicherweise ein Hund. Die am Montag getötete 42-Jährige und der mutmaßliche Täter (61), der sich nach der Tat selbst erschoss, hätten in der Vergangenheit öfter wegen des Hundes gestritten, der dem Opfer gehört habe, teilte der Sprecher des Landespolizeipräsidiums am Dienstag in Saarbrücken mit.

Der Streit habe jüngst in einer Gerichtsverhandlung „gegipfelt“, weil der 61-Jährige wohl versucht haben soll, den Hund seiner Nachbarin zu vergiften. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Ob es die Gerichtsverhandlung oder ein erneuter Streit um den Hund gewesen sei, der die Tat am Montag ganz konkret ausgelöst habe, bleibe offen, sagte der Sprecher. „Das wird man vermutlich nicht mehr gänzlich klären können.“ Der Sachverhalt sei in seinen Grundzügen aber klar.

Der Mann hatte die 42-Jährige erschossen, als sie vor ihrem Haus im Auto saß. Auf der anschließenden Flucht kam es zu einem Schusswechsel zwischen ihm und der Polizei. In einem Waldstück bei Homburg wurde der Mann schließlich tot in seinem Fahrzeug gefunden. Er hatte sich mit seiner eigenen Waffe erschossen.

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