Schule, Bildung, Lernen Foto: Pixabay

Im Rahmen des Seminarkurses „Interkulturalität“ hatten Schüler des Schönbuch-Gymnasiums Holzgerlingen jüngst die Gelegenheit, Geflüchtete willkommen zu heißen. Ziel dieses Treffens war es, miteinander ins Gespräch zu kommen, Einblicke in unterschiedliche Kulturen und Lebenswelten zu gewinnen und das gegenseitige Verständnis zu fördern.

In offenen Gesprächsrunden stellten sich die Gäste vor und erzählten von ihren Herkunftsländern, darunter Syrien, Nigeria, Afghanistan und die Ukraine. Sie und die Schüler unterhielten sich über die Ankunft in Deutschland, kulturelle Unterschiede und Zukunftspläne, aber auch über Schule, Hobbies und den Alltag.

 

Dabei stellten sich gemeinsame Interessen und kulturelle Ähnlichkeiten heraus. Besonders bewegend waren laut der Schüler die Erzählungen der Geflüchteten über ihre Fluchterfahrungen und die Situation vor der Flucht. „Diese persönlichen und emotionalen Berichte ermöglichten es uns, einen tieferen Einblick in das Leben der Geflüchteten zu gewinnen“, sagte eine Schülerin.

Der persönliche Besuch sei für die Teilnehmer des Seminarkurses eine wertvolle Erfahrung und große Bereicherung gewesen, sind sie sich einig. „Viele von uns nahmen ein tieferes Verständnis für die Lebenssituation von Geflüchteten in und um Holzgerlingen mit. Das Treffen zeigte uns, wie bedeutend Offenheit, Respekt und Dialog für ein gelungenes Miteinander sind.“

Der Dank der Schüler geht an die Geflüchteten, die sie mit ihren Geschichten berührt haben sowie die Leiterin des Arbeitskreises Flüchtlingshilfe Susanne Schäfer und die Mitgründerin Tabea Dölker, die das Treffen ermöglicht haben.

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