Willkommensgruß des FES-Grundschulchors beim Festakt der Freien Evangelischen Schule Foto: Gertraud Schöpflin

„Eine besondere Schule an einem besonderen Standort“. Die Freie Evangelische Schule feiert ihr 25-jähriges Jubiläum mit einem Festakt.

Seit 25 Jahren besteht die Freie Evangelische Schule Böblingen: Für den Trägerverein und die Schulgemeinschaft ein Grund zum Feiern. Mit einem Festakt am offiziellen Tag der freien Schulen in der nagelneuen Aula in Holzgerlingen brachten der Vorstand und die Schulleitung der christlichen Bekenntnisschule ihren Dank gegenüber zahlreichen Unterstützern aus Kommunen, Behörden, Kirchen, Banken, Firmen oder Handwerksbetrieben zum Ausdruck.

 

Was im Jahr 2000 mit 15 Erstklässler/innen am Standort der Grundschule in Böblingen begann, ist inzwischen zu einer beachtlichen Schulgemeinschaft mit über 70 Mitarbeitenden und 539 Schüler und Schülerinnen in drei Schularten an zwei Standorten herangewachsen.

„Es ist eine besondere Schule an einem besonderen Ort“, so würdigte der Holzgerlinger Bürgermeister Ioannis Delakos die FES in seinem Grußwort. „Wir sind stolz darauf, dass die FES die Schullandschaft in Holzgerlingen bereichert.“ In einer Zeit, in der Schule vom Lernort immer mehr zum Lebensort der Schüler werde, sei es umso wichtiger, dass eine Schule Kinder als Individuen stärke und Halt, Werte und Orientierung biete.

Von einer „Erfolgs- und modernen Wundergeschichte“ sprach der Vorstand des FES-Trägervereins, Paul-Gerhard Schneider, im Hinblick auf die letzten 25 Jahre. Im Rahmen einer Bildpräsentation über die Schulhistorie wurde diese Aussage veranschaulicht: Begonnen hatte das Schulprojekt im Jahr 2000 im Gemeindehaus der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde sowie mit blauen Containermodulen, die noch heute in Böblingen ihren Dienst tun. Für die Sekundarstufe hat die Schule inzwischen das Gebäude in der Holzgerlinger Robert-Bosch-Straße schrittweise erworben und ausgebaut. Im letzten Schuljahr wurde dort das Erdgeschoss mit der Aula, Fachräumen, Klassenzimmern sowie ein Tartan-Sportplatz eingeweiht.

„Insgesamt haben jeweils etwa 1000 Schüler/innen die Sekundar- sowie die Grundschule der FES erfolgreich abgeschlossen“, resümierte Schneider. Im nächsten Schuljahr erwarte das Kollegium zudem erstmals eine Lehrerin, die selbst als Kind Schülerin an der FES war.

„Christliche Bildungseinrichtungen stehen in einer uralten Tradition, die bis zu den irischen Mönchen zurückreicht“, betonte der Generalsekretär des Verbands der Evangelischen Bekenntnisschulen (VEBS), Wolfgang Stock. Er unterstrich in seinem historischen Rückblick besonders die Bedeutung des evangelischen Reformators Martin Luther für die Einführung von Schulen für alle Jungen und Mädchen. Zum VEBS-Schulverband gehören in Deutschland aktuell 236 Schulen sowie 61 Kitas an 142 Orten mit 42.000 Schüler/innen und 6.400 Mitarbeitenden.

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