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Die Lokführer der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL) sind am Mittwochmorgen in einen Warnstreik getreten. Die Gewerkschaft GDL hat ihre Mitglieder von 4 bis 16 Uhr zu dem Ausstand aufgerufen.

Stuttgart/Frankfurt - Die Lokführer der Hohenzollerischen Landesbahn (HzL) sind am Mittwochmorgen in einen Warnstreik getreten. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat ihre Mitglieder von 4 bis 16 Uhr zu dem Ausstand aufgerufen, weil sie für die Lokführer einen Tarifvertrag auf dem Niveau der Deutschen Bahn fordert. Betroffen von dem Warnstreik sind die Strecken Villingen-Rottweil-Tuttlingen, Hechingen-Gammertingen- Sigmaringen sowie die Bahnstrecke zwischen Radolfzell und Stockach. "Heute Morgen sind bereits 70 bis 80 Prozent der Züge ausgefallen, es gibt aber einen Notfahrplan", sagte Jürgen Christ von der GDL am Morgen.

Bisher besteht bei der HzL ein Tarifvertrag, den der Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen (AGVDE) mit der Gewerkschaft Verdi und der Tarifgemeinschaft Transnet/GDBA abgeschlossen hat. Lokomotivführer erhalten danach rund zehn Prozent weniger Lohn als ihre Kollegen in anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen, teilte die GDL mit.

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