Auch in der kalten Jahreszeit lassen sich stimmungsvolle und authentische Hochzeitsfotos zaubern – ganz ohne Frieren oder Frostbeulen. Wie durch clevere Planung, passende Outfits und kreative Ideen das Wintershooting mühelos gelingt.
Eine Winterhochzeit hat ihren ganz eigenen Zauber – ruhig, glitzernd und ein kleines bisschen magisch. Zugegeben, die Temperaturen laden eher zum Tee als zum Fotoshooting ein, doch genau darin liegt der Reiz: kuschelige Accessoires, idyllische Locations und das besondere Licht der kalten Jahreszeit machen jedes Bild zu etwas Einzigartigem. Selbst ohne Schneefall entsteht dank cleverer Vorbereitung, warm eingepackter Füße und stimmungsvoller Details eine Atmosphäre, die kein Sommerfest so leicht übertrifft. Damit das Hochzeitsshooting perfekt gelingt, helfen ein paar praktische Tipps.
Tipp 1: Ein erfahrener Fotograf
Beim Hochzeitsshooting ist nichts stressiger als unnötige Wartezeiten – wenn dabei zudem die Kälte ins Spiel kommt, wird es noch unerträglicher. Deshalb ist es wichtig, sich einen Fotografen zu buchen, der schnell arbeiten kann und sich im besten Fall gut an der Location auskennt. Auch über das Shooting hinaus können gute Fotografen in vielen weiteren Fragen bezüglich des Tagesablaufs, der Hochzeitslocation oder Dienstleistersuche weiterhelfen.
Tipp 2: Das perfekte Timing
Tageslicht ist für die Bilder besonders wichtig, um eine schöne, winterliche Atmosphäre zu schaffen. Im Winter sind die Sonnenstunden bekanntlich rar gesät. Deshalb bietet es sich an, das Hochzeitsshooting bereits vor der Trauung stattfinden zu lassen. Zwischen zehn und 13 Uhr hat man die besten Chancen auf schönes Licht.
Tipp 3: Indoor-Location als Plan B
Wenn man sich einer Sache sicher sein kann, dann dabei, dass man sich mit dem Wetter nicht sicher sein kann. Eine Indoor-Location sollte also immer als Notlösung parat sein. Infrage dafür kommen zum Beispiel Gewächshäuser, Cafés mit großen Fenstern, lichtdurchflutete Foyers oder rustikale Scheunen. Mithilfe von Kerzen, Lichterketten und Winterdeko lässt sich auch im Innenbereich eine zauberhafte Atmosphäre kreieren.
Tipp 4: Kurze Laufwege
Die Kälte kann einem ganz schnell die Lust am Posieren nehmen. Es sollten also unnötige und lange Laufwege vermieden werden. Beim Outdoor-Shooting sollten die jeweiligen Fotospots nicht zu weit voneinander entfernt sein, um klappernde Zähne zu vermeiden. Aber auch die Entfernung zwischen der Location im Freien und der Indoor-Location sollte möglichst gering gehalten werden, falls es draußen doch zu ungemütlich werden sollte.
Tipp 5: Handwärmer, Strumpfhose und Thermounterwäsche
Wer auf Hochzeitsfotos im Freien nicht verzichten möchte und unbedingt der Kälte trotzen will, sollte auf unsichtbare Helfer setzen, die warm halten. Weder eine Thermostrumpfhose noch die warmen Boots sind unter dem Kleid zu sehen und können deswegen problemlos getragen werden. Kalte Füße kann man dann hoffentlich nur noch vor Aufregung bekommen. Auch Einweg-Heizsohlen und Handwärmer sind unsichtbare Kniffe, mit denen man ideal durch das Outdoor-Shooting im Winter kommt.
Tipp 6: Jacken für zwischendurch
Beim Hochzeitsshooting sollten die kurzen Pausen immer wieder als Aufwärmphase genutzt werden. Ein dicker Mantel oder eine warme Jacke dürfen also nicht fehlen. Wenn es wieder ans Fotografieren geht, können sie wieder ausgezogen werden. Durch das Aufwärmen werden so unentspannte Blicke und blaue Lippen vermieden. Im besten Fall nimmt man aber Modeaccessoires, die zum Hochzeitskleid passen. Eine kuschlige Fellstola oder eine schicke Boho-Strickjacke sind hier tolle Möglichkeiten.
Tipp 7: Winter-Accessoires, die warm halten
Neben einer Jacke können auch andere Accessoires in das Fotoshooting integriert werden. Stirnband, Handschuhe, Schal und eine kuschlige Decke können dem Motiv das gewisse Etwas verleihen. Und dass sie zudem warm halten, ist mehr als ein positiver Nebeneffekt.
Tipp 8: Thermoskanne immer griffbereit halten
Tee, Kakao, Glühwein, Kaffee – welches Getränk auch immer man am liebsten trinkt, sollte in einer Thermoskanne stets parat sein. Dem Trauzeugen also einfach die Kanne in die Hand drücken und zwischendurch den Körper von innen wärmen. So ist einem nicht nur warm ums Herz, sondern auch im Magen.
Tipp 9: Taschentücher nicht vergessen
Gehören zwar sowieso zur Grundausstattung bei Hochzeiten, sollten aber beim Hochzeitsshooting im Freien in höherer Anzahl vorhanden sein. Bei kalter Luft läuft die Nase gerne auch mal mehr oder Augen beginnen zu tränen. Aber Vorsicht: lieber tupfen, um das Make-up nicht zu verwischen.
Tipp 10: Winterfeste Brautfrisur
Um Windböen und feuchtem Nieselschnee zu trotzen, sollte die Braut auf eine winterfeste Frisur setzen. Lockere Updos, elegante Flechtwerke oder lässige Zöpfe erweisen sich hier als standfest und halten so einiges aus.
Tipp 11: Haltbares und feuchtigkeitsspendendes Make-up verwenden
Kälte und Wind sind keine Freunde von makellosem Make-up – aber mit ein paar Tricks bleibt der Glow trotzdem erhalten. Eine gute Feuchtigkeitspflege als Basis wirkt Wunder, dazu ein Primer für extra Halt und ein langanhaltendes, cremiges Make-up statt pudriger Texturen. Wasserfeste Mascara und Lippenbalsam sorgen dafür, dass alles frisch bleibt – selbst bei Schneeflocken oder Freudentränen.
Tipp 12: Passende Farbakzente für die Hochzeitsfotos
Für den Hochzeitslook bietet sich ein winterliches Farbspiel an. Cremefarben, sanfte Blautöne, silberne Akzente oder ein kräftiges Bordeaux passen perfekt zu einer winterlichen Atmosphäre. Auch bei der Dekoration sorgen Pastelltöne, Tannengrün, Gold und Silber für ein elegantes Gesamtbild.
Tipp 13: Weihnachtsbeleuchtung nutzen
Ein Hochzeitsshooting hat am Vormittag nicht in den Zeitplan gepasst? Dann hat man auf Weihnachtsmärkten und vielen anderen Locations die Möglichkeit, sich die Weihnachtsbeleuchtung zunutze zu machen. Dank vieler Lichtinstallationen schafft man auch in den Abendstunden Bilder mit besonderem Wow-Effekt.
Tipp 14: Die passende Floristik
Der Brautstrauß darf auf den Hochzeitsfotos nicht fehlen. In einer winterlichen Atmosphäre machen sich vor allem Anemonen, Amaryllis, Christrosen, rote Beeren oder Nadelzweige gut. Sie bringen die nötige Wärme und Farbe in jeden Schnappschuss.
Tipp 15: An Handtücher und Handbesen denken
Wenn man das Glück hat und Schnee liegt, sollte man an Handtücher und Handbesen denken, falls man vorhat, Bilder im Sitzen zu schießen. Bänke oder Ähnliches können damit abgewischt werden, damit man nicht im Nassen sitzen muss.
Möchte man top vorbereitet und auf der sicheren Seite sein, helfen diese Tipps für das perfekte Hochzeitsshooting für die Winterhochzeit. So entstehen bei frostigen Temperaturen Fotos zum Dahinschmelzen.