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VfB-Profi Alexander Hleb ist für diese Saison vom FC Barcelona ausgeliehen. Das Wiedersehen mit „seinem“ Club in der Champions League verdirbt ihm gründlich die Laune.

Stuttgart - VfB-Profi Alexander Hleb ist für diese Saison vom FC Barcelona ausgeliehen. Das Wiedersehen mit „seinem“ Club in der Champions League verdirbt dem weißrussischen Nationalspieler gründlich die Laune.

Alexander Hleb, Sie haben die Auslosung bestimmt im Fernsehen gesehen. Was war Ihre erste Reaktion auf das Los Barcelona?

Ich war mit meiner Frau beim Einkaufen. Im Geschäft kam ein Mann zu mir und sagte: Barcelona. Da dachte ich: Das ist ein Spaß. Barcelona und Chelsea sind genau die Gegner, die ich nicht wollte. Barça ist die stärkste Mannschaft, die wir bekommen konnten. Ich bin noch ziemlich geschockt.

Wie hat der VfB dennoch eine Chance?

Bei Barça kann jeder Einzelne ein Spiel entscheiden, und auch als Mannschaft funktionieren sie gut - ganz anders als bei uns zurzeit. Es ist gut, dass wir zuerst zu Hause spielen. Mit Hilfe unserer Fans können wir vielleicht etwas bewegen. Wir müssen über 90 Minuten kämpfen und am Ende einfach hoffen, dass bei Barça vielleicht gar nichts klappt und bei uns läuft es.

Beneiden Sie Bayern München? Dessen Gegner AC Florenz ist eine lösbarere Aufgabe.

Ach, die Bayern haben immer Glück. Florenz hätten wir auch gern gehabt. Aber im Fußball ist alles möglich - vielleicht sogar gegen Barça.

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