Gabriel von Max (1840–1915), „Die Seherin von Prevorst im Hochschlaf“, 1892, Öl auf Leinwand, Nationalgalerie Prag Foto: Museum

Der Dichterarzt Justinus Kerner hat im 19. Jahrhundert eine junge Frau bei sich aufgenommen. Er hat ihre Krankheitsgeschichte detailliert aufgeschrieben.

Was ich dir hab’ zu danken/Trag’ ich im Herzen immerdar./ Es schaut mein Innres ohne Wanken/In geist’ge Tiefen wunderbar.“ Zeilen, die der schwäbische Dichter und Arzt Justinus Kerner geschrieben hat. Es ist Teil eines Nachrufs in Gedichtform abgedruckt am Ende seines Buches „Die Seherin von Prevorst. Eröffnungen über das innere Leben des Menschen und das Hereinragen einer Geisterwelt in die unsere“.