Wespen hielten einen Flüchtenden in Oldenburg in Schach. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Die Wespen machten dem Flüchtenden einen St(r)ich durch die Rechnung: Ein Mann sprang in Oldenburg aus einem Fenster, als er Besuch von der Polizei bekam. Dabei landete er ausgerechnet in einem Nest der Insekten.

Oldenburg - Aufgescheuchte Wespen haben der Polizei in Oldenburg bei der Verfolgung eines Mannes geholfen - bis die Beamten plötzlich selbst von den Tieren attackiert wurden. Deshalb konnte sich der Gesuchte losreißen und erneut fliehen. Weit kam er nicht, weil ihm die Wespen weiter zusetzten. Der 32-Jährige rettete sich schließlich per Sprung in ein Kinderplanschbecken vor den Stichen.

Nach Polizeiangaben vom Montag wollten die Polizisten den 32-Jährigen zu Hause abholen, weil er noch eine elfmonatige Haftstrafe zu verbüßen hatte. Der Gesuchte flüchtete auf den Balkon und sprang aus dem ersten Obergeschoss in die Tiefe. Er landete in einem Gebüsch, in dem die Wespen ihr Nest hatten.

Da der 32-Jährige mit der Abwehr der Insekten beschäftigt war, konnten ihn die Beamten einholen und fixieren. Als diese selbst angegriffen wurden, riss sich der Mann los und tauchte in dem Planschbecken unter. Er wurde festgenommen und kam ins Gefängnis, wo seine Stiche medizinisch versorgt wurden. Die Beamten mussten sich ebenfalls von einem Arzt behandeln lassen.

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