Das Böblinger THW packt die Koffer. Einsatzort ist das Hochwassergebiet in Zweibrücken. Foto: SDMG/ / Dettenmeyer

Mit vier Fahrzeugen ist das Technische Hilfswerk Böblingen (THW) am Samstag nach Rheinland-Pfalz gefahren. Die Einsatzkräfte helfen dort im Hochwassergebiet.

Mit mehreren Fahrzeugen ist das Technische Hilfswerk Böblingen (THW) am Samstag nach Zweibrücken gestartet, um dort die Bevölkerung im Kampf gegen das Hochwasser zu unterstützen, das teilt die Süddeutsche Mediengesellschaft mit.

Der erste Alarm des THW Landesverbandes Baden-Württemberg für die Ortsgruppe Böblingen war bereits am späten Freitagabend gekommen. Am Samstag gegen 13 Uhr ging es mit insgesamt vier Fahrzeugen in Richtung Zweibrücken, darunter war ein Mannschaftstransportwagen, ein Einsatzwagen und zwei Lastwagen mit Hochwasserpumpen. Mit im Einsatz waren das THW Ingersheim und das THW Backnang. Ebenfalls mit im Gepäck, so die Süddeutsche Mediengesellschaft, befanden sich auch Lebensmittel für die ersten 24 Stunden, da noch unklar war, wie es am Einsatzort mit Feldküchen und der Verpflegung aussah. Der Einsatz des THW Böblingen ist bis Dienstag angesetzt. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass die Böblinger THWler länger dort bleiben müssen. Für diesen Fall wird bereits jetzt am Böblinger Stützpunk eine Ablösemannschaft zusammengestellt.

Das Technische Hilfswerk ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 88 000 Freiwilligen ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. In Baden-Württemberg engagieren sich rund 10 000 Ehrenamtliche in 93 Ortsverbänden. Mit seinem Fachwissen und den Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei und andere Hilfsorganisationen. Das THW wird im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen beim Katastrophenschutzverfahren der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.